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ALPNACH: Kinder und Sportler müssen dem neuen Werkhof Platz machen

Im Chilcherli erstellt die Korporation einen neuen Forstwerkhof. Weil dieser teilweise in den Wald gebaut wird, mussten Waldkindergarten und Vitaparcours weichen.
Robert Hess
Wegen des neuen Forstwerkhofes musste auch der Vitaparcours verlegt werden. (Bild: Robert Hess (Alpnach, 12. Juli 2017))

Wegen des neuen Forstwerkhofes musste auch der Vitaparcours verlegt werden. (Bild: Robert Hess (Alpnach, 12. Juli 2017))

Robert Hess

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Rund einen Monat vor dem Spatenstich vom 18. August für den neuen Forstwerkhof der Korporation Alpnach ist das Areal im Chilcherli, in der Nähe des Holzheizwerkes, für den Baubeginn bereit. Das geplante Gebäude wird nämlich ausserhalb der Bauzone ins Waldareal gebaut. «Dies ist möglich, weil ein Forstwerkhof gemäss Waldgesetz als forstliche Baute gilt», hatte Finanzchef Urs Spichtig an der Korporationsversammlung im November 2016 erklärt. Damals hatten die Korporationsbürger einem Kredit von 4,84 Millionen Franken für den Neubau anstelle des bisherigen Forstwerkhofs Grund zugestimmt.

Von temporären «Waldbewohnern» besetzt

Für den geplanten Baubeginn diesen Sommer musste der beanspruchte Platz im Chilcherliwald noch von zwei Benutzern «befreit» werden. Es handelt sich aber um friedliche Besetzer, sodass der Abzug in Minne verlief. Bereits zu Schulbeginn im August 2016 zügelte der Waldkindergarten der Schule Alpnach vom Chilcherli in den Wald in der Nähe der ehemaligen Militärküche. Am bisherigen Standort war der Ganzjahres-Waldkindergarten seit August 2010 geführt worden. Erst vergangene Woche, aber noch völlig im Terminplan, machte der zweite temporäre Waldbenützer das Areal für den Neubau des Forstwerkhofes frei. Ein Teil des vor rund 50 Jahren eröffneten Vitaparcours führte nämlich durch den Bauplatz für den Forstwerkhof. So machten sich vergangene ­Woche Mitglieder des Vita-Clubs Alpnach an die Verlegung eines Teilstückes des rund 2,5 Kilometer langen Alpnacher Vitaparcours. Dieser führt durch den Chilcherliwald und auf dem Damm entlang der Kleinen Schliere. Für einige Wege musste im Wald eine neue Streckenführung gesucht werden. Neben der Neuerstellung von Wegen mussten einige Posten verlegt und gleichzeitig erneuert oder gar vollständig neu aufgebaut werden. Die Anzahl der Posten ist mit 15 gleich geblieben, und die Streckenlänge ist wenig verändert.

«Insgesamt hat unser Club für die Verlegung rund 86 Mannstunden Frondienst aufgewendet», berichtete Vereinsmitglied Peter Jöri. Ungefähr gleich viele Mannstunden seien von der Korporation geleistet worden. Weiter standen von Gemeinde und Korporation Raupenbagger, Kleindumper und Vibrationsplatte zur Verfügung.

Seit 1974 ein kleiner Verein geblieben

Der Vita-Club Alpnach wurde 1974 gegründet und besteht seit jeher aus höchstens einem Dutzend Mitgliedern. Ziel des Vereins war stets, sich für die Pflege und den Unterhalt des Alpna­cher Vitaparcours einzusetzen, wobei immer auch eine gute Kameradschaft dazugehörte. Derzeit wird der Club von Sepp Flüeler präsidiert. Im Jahre 1981 hat der Vita-Club von der Einwohnergemeinde offiziell den Auftrag für den Unterhalt des Parcours erhalten, blickt Peter Jöri zurück. In all den Jahren leisteten die Mitglieder Hunderte von Frondienststunden.

Finanzielle Unterstützung, beispielsweise für die Materialbeschaffung, erhielt der Verein von der Einwohnergemeinde und der Korporation.

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