ALPNACH: Kinderbetreuung auch zu Randzeiten

Drei Frauen wollen Lücken im Betreuungsangebot für Schulkinder schliessen. Ihr «Schüelerhuis» steht zu Rand- und Ferienzeiten offen.

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Die Initiantinnen vom Schüelerhuis: Ruth Albert von Wyl, Beatrice Hodel und Sibylle Wallimann (von links). (Bild: PD)

Die Initiantinnen vom Schüelerhuis: Ruth Albert von Wyl, Beatrice Hodel und Sibylle Wallimann (von links). (Bild: PD)

«Mit einem neuen Kinderbetreuungs-Modell möchten wir ein Angebot machen, welches für Obwalden Signalwirkung haben könnte», sagt die ausgebildete Alpnacher Sozialpädagogin Ruth Albert von Wyl. Pünktlich auf den Schuljahresbeginn am 12. August übernimmt sie gemeinsam mit Gemeindevizepräsidentin Sibylle Wallimann und der Schulleiterin Beatrice Hodel das gemeindeeigene Halter-Haus unmittelbar neben den Schulhäusern.

«In unserem neuen ‹Schüelerhuis› bieten wir Kindergarten- und Schulkindern eine professionelle Betreuung von sieben bis 18 Uhr während 48 Wochen im Jahr, also auch zu Ferienzeiten, an», verspricht Beatrice Hodel. «Wir sind uns bewusst, dass wir da ein Wagnis eingehen, fehlen uns doch noch immer rund 40 000 Franken», gesteht Gemeindevizepräsidentin Sibylle Wallimann. Gemeinden hätten keinen gesetzlichen Auftrag, Kinderbetreuungsplätze anzubieten. Neben möglichen Beiträgen von kantonalen und Bundesinstitutionen hegt Ruth Albert noch eine andere Hoffnung: «Mit diesem für Obwalden pionierhaften Angebot müsste es uns gelingen, Firmen und Betriebe als Sponsoren zu gewinnen.»

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen OZ und im E-Paper.