ALPNACH: Kreisel der Jugend nimmt Gestalt an

Die Innengestaltung des neuen Kreisels Feld wird die Handschrift von Schülern der Oberstufe tragen. 18 Projekte liegen vor.

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Schauen sich die Projekte (drei davon oben grösser dargestellt) ganz genau an (von links): die Lehrer Sebastian Stuppan und Urs Kessler, Beat Vogel und Marcel Moser von der Projektgruppe Kommunikation sowie Gemeindepräsident Heinz Krummenacher. (Bilder Robert Hess/Corinne Glanzmann)

Schauen sich die Projekte (drei davon oben grösser dargestellt) ganz genau an (von links): die Lehrer Sebastian Stuppan und Urs Kessler, Beat Vogel und Marcel Moser von der Projektgruppe Kommunikation sowie Gemeindepräsident Heinz Krummenacher. (Bilder Robert Hess/Corinne Glanzmann)

Robert Hess

Zu einer ganz besonderen Abstimmung lädt die Projektgruppe Kommunikation der Gemeinde Alpnach ab sofort bis zum 22. Januar ein. Aus 18 im Gemeindehaus während der Bürozeiten ausgestellten Projekten für die Gestaltung des Kreisels Feld können mit aufliegenden Talons drei für einen Podestplatz ausgewählt werden. Und für einmal dürfen nicht nur die politisch Stimmberechtigten, sondern auch Schülerinnen und Schüler und andere Jugendliche abstimmen und damit wünschen, wie sich das Tor zu Alpnach künftig präsentieren soll. Entscheiden wird schliesslich eine achtköpfige Jury, in welcher neben Gemeindepräsident Heinz Krummenacher unter anderen Landwirt Urs Albert als Anstösser, die frühere Kantonsrätin Monika Brunner oder Ivo Herzog, Mitinhaber der Herzog Marinecenter AG, sowie weitere Persönlichkeiten sitzen. Selbstverständlich wird das Resultat der öffentlichen Abstimmung in den Jury-Entscheid einbezogen.

Pflichtenheft für die Auswahl

Insgesamt 24 Vorschläge für die Kreiselgestaltung hatten 52 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in Gruppen im Herbst 2015 erarbeitet (unsere Zeitung berichtete). Davon hat die Arbeitsgruppe «Kreisel Feld» aufgrund eines Pflichtenheftes der Projektgruppe Kommunikation, der Vorgaben des Bundesamtes für Strassen (Astra) und der Berücksichtigung der technischen Machbarkeit 18 Projekte für die öffentliche Abstimmung und die weitere Bearbeitung ausgewählt, sagte Projektleiter Beat Vogel. Der Kreisel sollte bis Ende Jahr fertigerstellt sein.

«Es macht Sinn», so Gemeinderat Marcel Moser, Präsident der Projektgruppe Kommunikation, «dass Schüler, die wohl bereits in einigen Jahren mit dem Auto diesen Kreisel selber befahren, Ideen aus der Sicht der Jugendlichen einbringen.» Die Gestaltung eines Kreisels bedeute auch stets «eine Art von Kommunikation nach aussen», ergänzte Moser an der Vernissage.

«Begeistert von der Vielfalt»

Einen massgebenden Beitrag für das Zustandekommen dieser Projektarbeit leisteten die Oberstufenlehrer Sebastian Stuppan und Adrian Lustenberger mit Unterstützung des pensionierten Oberstufenlehrers Urs Kessler. «Wir haben zuerst den Kreisel besichtigt, anschliessend gingen die Dreiergruppen mit grossem Elan und vielen guten Ideen ans Werk», erklärte Stuppan am Montagabend. Insgesamt seien zwölf Lektionen Werkunterricht für das Projekt eingesetzt worden. Die 18 Modelle sind im Massstab 1:25 aus verschiedenen Werkstoffen hergestellt worden, die dem einheimischen Gewerbe entsprechen. Der Kreisel soll kostengünstig umgesetzt werden können und eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren aufweisen, heisst es im Pflichtenheft. «Es war eine Freude zu erleben, mit welcher Freude die Schülergruppen am Werk waren, und ich bin begeistert von der Vielfalt der entstandenen Projekte», sagte Urs Kessler an der Vernissage vom Montagabend.

Projekt «Torbogen Alpnach». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
18 Bilder
Projekt «Der Turm». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Tor aus Stein». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Die vier Jahreszeiten». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Das ‹A› wie Alpnach». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Bergtor 1». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Bergtor 2». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Das Schiff». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Wildma und Wildwyb». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Die Berglandschaft». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Das Haus. (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ))
Projekt «Wassertor». (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ))
Projekt «Das Schild». (Bild: Corinne Glanzmann (Neue NZ))
Projekt «Bogenbrücke». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Steintor». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Das Buch». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Die Tür geht auf». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
Projekt «Alpnach lebt». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Projekt «Torbogen Alpnach». (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)