ALPNACH: Längere Aufenthaltsdauer für Asylbewerber?

Die geplante Asylunterkunft im Truppenlager Kleine Schliere sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Am Donnerstag treffen sich das VBS und die Korporation.

Red
Drucken
Teilen
Mitten durch die Truppenunterkunft (im Hintergrund) führt der Meisibach (rechts), ein Wildbach, der bei Gewittern im Pilatusgebiet unvermittelt Hochwasser führen kann (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Mitten durch die Truppenunterkunft (im Hintergrund) führt der Meisibach (rechts), ein Wildbach, der bei Gewittern im Pilatusgebiet unvermittelt Hochwasser führen kann (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

«Das VBS ist daran, das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit gegenüber Behörden und Bevölkerung aufs Spiel zu setzen», sagte Präsident Walter Hug an der Korporationsversammlung vom Dienstagabend. Er befürchtet nämlich, dass das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) an einer Zusammenkunft von heute Donnerstag auf eine Verlängerung der Unterkunftsdauer für neu ankommende Asylsuchende im Truppenlager Kleine Schliere auf mehr als sechs Monate drängen werde.

Erfreuliche Finanzen

Die Alpnacher Korporationsbürger konnten am Dienstagabend an der Korporationsversammlung aber auch erfreuliche Meldungen zur Kenntnis nehmen. So schloss die laufende Rechnung mit einem Mehrertrag von rund 120 000 Franken um rund 90 000 Franken besser als budgetiert ab. Bemerkenswert sind die Abschreibungen. Neben ordentlichen Abschreibungen von 1,16 Millionen Franken konnten zusätzliche Abschreibungen von rund 271 000 Franken vorgenommen werden. «Aus finanzieller Sicht ein erfolgreiches Jahr», kommentierte Finanzchef Rolf Spichtig.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen OZ und im E-Paper.