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ALPNACH: «Lasset die Kinder zu mir kommen»

Rund 30 Kinder liessen sich am «Tag der unschuldigen Kinder» den Segen geben. Begleitet wurden sie von Eltern, Grosseltern oder auch mal vom Götti oder vom Gotti.
Patricia Helfenstein-Burch
Pfarrer Thomas Meli segnet Leandra, gehalten von ihrer Mutter Antonia Enz. (Bild: Patricia Helfenstein-Burch (Alpnach, 28. Dezember 2017))

Pfarrer Thomas Meli segnet Leandra, gehalten von ihrer Mutter Antonia Enz. (Bild: Patricia Helfenstein-Burch (Alpnach, 28. Dezember 2017))

Patricia Helfenstein-Burch

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

«Wenn ein Kind geboren wird, ertappst du Gott auf frischer Tat!» Mit diesen Worten eröffnet Pastoralassistentin Marie-Pierre Böni die Kindersegnung in Alp­nach. Und wenn man die fröhlichen Kinderaugen sieht, die aus den vordersten Kirchenbänken gespannt zum Pfarrer schauen, so ist man sich sicher, dass es lauter gute Taten sind, die Gott da vollbracht hat.

Am 28. Dezember feiert die katholische Kirche den «Tag der unschuldigen Kinder». An diesem Tag steht das Gedenken an die in Betlehem nach dem Bericht des Matthäusevangeliums auf Geheiss von König Herodes ermordeten Kinder im Mittelpunkt.

Pfarrer Thomas Meli erklärt den Kindern, warum sie heute den Segen erhalten: «Im Markus­evangelium heisst es: ‹Jesus sprach: Lasset die Kinder zu mir kommen. Er nahm die Kinder in seine Arme und segnete sie.›» Marie-Pierre Böni betont, dass der Segen seit Anfang der Schöpfung ein sehr wichtiger Akt ist. In diesem Sinne empfangen heute noch weltweit Kinder am 28. Dezember den Segen Gottes.

Nun spielen die Musikerinnen Marianne Limacher am Elektropiano, Manuela Wallimann an der Flöte und Tochter Lorena an der Panflöte passend das Lied «Ihr Kinderlein kommet».

Und dann ist er da, der Moment, in dem die Kinder stolz schreitend, auf noch kleinen Beinchen stapfend oder vom Mami getragen nach vorne kommen und sich segnen lassen. Zuerst wird die Hand aufgelegt, dann erhalten sie das Kreuzzeichen. Im Anschluss daran erhalten alle Kinder noch ein in rotes Papier gehülltes Schoggiherz. Solche Schoggiherzen wurden in der Adventszeit verkauft. Der Erlös aus deren Verkauf geht an das Kinderspital Bethlehem.

«Eine Tradition, die wir gerne aufrechterhalten»

Auch Karin und Armin Stöckli aus Alpnach sind mit ihren beiden Söhnen Elias und Jonas zur Kindersegnung gekommen. Karin Stöckli erklärt: «Für uns ist die Kindersegnung eine Tradition, die wir gerne aufrechterhalten. Gleichzeitig ist es auch ein Zeichen der Dankbarkeit für unsere zwei gesunden Kinder, die wir zum Ausdruck bringen wollen, wenn wir heute hierherkommen.»

Zum Schluss erklingt das Stück «Go Tell It On The Mountain», welches einen festlichen Abschluss der Kindersegnung bildet und zum fröhlichen Aufbruch einlädt. Mit Gottes Segen, einem Strahlen im Gesicht und manch eines mit einem Schoggimund vom verzehrten Schoggiherzen verlassen die Kinder die Kirche.

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