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ALPNACH: Neue Karte zur Geologie der Zentralschweiz

Der Geologische Atlas der Schweiz wächst. Der Bund hat mit der Karte Alpnach eine weitere Lücke in der geologischen Landesaufnahme geschlossen.
Im Pilatus-Schlierengebiet auf Alpnacherseite tritt verbreitet Flyschsandstein auf. (Bild: zvg)

Im Pilatus-Schlierengebiet auf Alpnacherseite tritt verbreitet Flyschsandstein auf. (Bild: zvg)

Neu zeigt die Karte des Bundesamts für Landestopografie (Swisstopo) das Gebiet zwischen Hergiswil im Norden und Sarnen im Süden, mit Pilatus und Stanserhorn als prägende Gipfel der Zentralschweizer Berge.

Die Region am Südwestrand des Vierwaldstättersees erlaubt «tiefe Einblicke in den geologischen Aufbau des Alpennordrands und zeigt eine aussergewöhnlich grosse Vielfalt geologischer Formationen auf engstem Raum», heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Erläuterungen erklären zudem den komplexen Aufbau der Gesteinsformationen.

Die Karte Alpnach beruht auf einer Zusammensetzung und Neubearbeitung verschiedener Detailkartierungen und liegt erstmals im Massstab 1:25'000 vor.

Neben Sandsteinen und Nagelfluh im Eigental sowie Kalk und Mergel am Pilatus und Bürgenstock findet man am Stanserhorn und dem Arvigrat Kalke, lokal sogar Gips. Im Pilatus-Schlierengebiet tritt verbreitet Flyschsandstein auf, schreibt Swisstopo weiter.

HINWEIS:
Die Karte Alpnach und alle weiteren bisher erschienenen Blätter des Geologischen Atlas der Schweiz sind im Toposhop für 50 Franken erhältlich oder können im Geoportal des Bundes (map.geo.admin.ch) eingesehen werden.

Geologischer Atlas der Schweiz 1:25 000

Die Blätter des Geologischen Atlas, mit dem Blattschnitt und der Topografie der Landeskarte als Basis, liefern detailliert Auskunft über den obersten Bereich des Untergrundes. Der Geologische Atlas bildet eine wichtige Grundlage für Entscheide in Bereichen wie Tunnelbau, Baugrunduntersuchungen, Naturgefahren und Wissenschaft.

Die Karte Alpnach ist Blatt Nummer 137 von dereinst rund 220 Blättern. 1930 erschien mit Delémont das erste Blatt des Kartenwerks. Swisstopo geht heute von einer gesamten Bearbeitungszeit von rund 100 Jahren aus. In einem Kartenblatt stecken durchschnittlich 600 Arbeitstage. Davon entfallen etwa die Hälfte auf die Kartierung im Gelände und das Erstellen des Kartenoriginals. Die andere Hälfte wird bei Swisstopo für Redaktion und Produktion der Karten und Datensätze benötigt.

pd/rem

Ausschnitt aus der Karte von Swisstopo (Bild: zvg)

Ausschnitt aus der Karte von Swisstopo (Bild: zvg)

Cover der Karte Alpnach. (Bild: zvg)

Cover der Karte Alpnach. (Bild: zvg)

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