ALPNACH: Pflastersteine für Rollstuhlfahrer sind der Hit

Pflasterstein ist nicht einfach Pflasterstein. Dank einer Innovation werden in der ganzen Schweiz die Steine aus Alpnach bevorzugt; trotz klar höherem Preis.

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Ein Guber-Mitarbeiter spaltet Mauersteine auf die richtige Endgrösse. Im Hintergrund die Staubabsauganlage. (Bild Robert Hess)

Ein Guber-Mitarbeiter spaltet Mauersteine auf die richtige Endgrösse. Im Hintergrund die Staubabsauganlage. (Bild Robert Hess)

Die Altstadt in Sursee und Baden, die Hauptgasse in Willisau, die Marktgasse in Bern und der Dorfplatz Unterägeri haben eines gemeinsam: Die Plätze und Gassen werden in diesem Jahr mit Natursteinen aus dem Steinbruch Guber im obwaldnerischen Alpnach saniert. Und vor rund einem Jahr ist die Neugestaltung der St. Galler Altstadt abgeschlossen worden: Auch hier lieferte die Guber Natursteine AG die Pflastersteine.

Nicht nur Faktor Geld entscheidet

Solche Grossaufträge freuen natürlich Thomas Meier (50), seit vergangenem Jahr Geschäftsleiter des Unternehmens mit derzeit rund 50 Mitarbeitern, die vor allem aus Portugal stammen. «Besonders positiv ist», so Meier, «dass viele Städte und Gemeinden für ihre schönsten Plätze und Gassen ein Schweizer Produkt bevorzugen.» Die erwähnten Städte und Gemeinden haben den Obwaldner Naturstein aus einem speziellen Grund ausgewählt: «Wir können unsere Pflastersteine mit einer behindertengerechten Oberfläche gestalten», erklärt Thomas Meier.

Robert Hess

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