ALPNACH: Schwerer Unfall auf A8 fordert ein Todesopfer

In der Nacht auf Freitag ist es auf der Höhe des Wichelsees auf der A8 zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen gekommen. Dabei starb eine Person und eine weitere wurde verletzt.

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Einsatzkräfte bei den Aufräumarbeiten auf der A8 bei Alpnach. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Einsatzkräfte bei den Aufräumarbeiten auf der A8 bei Alpnach. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Einsatzkräfte bei den Aufräumarbeiten auf der A8 bei Alpnach. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Einsatzkräfte bei den Aufräumarbeiten auf der A8 bei Alpnach. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Ein auf der A8 Richtung Brünig fahrender Autofahrer kam aus bislang ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Verkehrssignal und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Wie die Kantonspolizei Obwalden mitteilt, hielt ein nachfolgender Lenker auf der Fahrbahn an, um Hilfe zu leisten. Ein weiterer Autofahrer konnte in der Folge nicht rechtzeitig anhalten und kollidierte mit dem ersten verunfallten Fahrzeug, dessen Lenker tödliche Verletzungen erlitt. Eine weitere Person wurde verletzt.

Die Sanität und Stützpunktfeuerwehr Sarnen waren mit einem Grossaufgebot vor Ort. Es entstand grosser Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken. Die A8 zwischen Alpnach und Sarnen war während über sechs Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde über die Kantonsstrasse umgeleitet.

Keine Mittelleitplanken

Einmal mehr stellt sich die Frage nach der Sicherheit auf der A8: Eine Unfallanalyse der Beratungsstelle für Unfallverhütung für die Autostrasse A8 aus dem Jahr 2012 zeigt: Wenn es kracht, geht der Unfall oft schwer aus. Geplant ist, dass die Leitplanken bei Brücken verbessert und die doppelte Sicherheitslinie im Bereich Wichelsee um 150 Meter verlängert werden. Das Bundesamt für Strassen Astra hält fest, dass die Sicherheit mit Mittelleitplanken zwar deutlich erhöht werden könnte, aber massive Nachteile im täglichen Betrieb mitbringen würden (Lesen Sie dazu mehr »). Der Kanton Obwalden ist derselben Meinung.

pd/zim/rem

Eines der schrottreifen Unfallautos. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Eines der schrottreifen Unfallautos. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Eines der schrottreifen Unfallautos. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Eines der schrottreifen Unfallautos. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Die beiden komplett zerstörten Unfallautos. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)

Die beiden komplett zerstörten Unfallautos. (Bild: Robert Hess/Neue OZ)