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ALPNACH: So heimatlich klingt der Advent

Besinnliche, aber auch unterhaltende Blasmusik mit Alphornklängen. Damit fand die Musikgesellschaft an ihrem Kirchenkonzert den Zugang zum Publikum.
Primus Camenzind
Die Musikgesellschaft Alpnach an ihrem Konzert. (Bild: Primus Camenzind (Alpnach, 10. Dezember 2017))

Die Musikgesellschaft Alpnach an ihrem Konzert. (Bild: Primus Camenzind (Alpnach, 10. Dezember 2017))

Primus Camenzind

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Ein beachtlicher Teil der Bevölkerung fand am Sonntag den Weg in die Pfarrkirche St. Maria Magdalena. Der sakrale Raum war mit festlichen Klängen erfüllt, und sein Inneres vermittelte ein Ambiente vorweihnachtlicher Freude. Mit der Idee, dieses Jahr die insgesamt 10-köpfige Alphorngruppe Edelweyss als Gastformation einzuladen, traf der Musikverein unter der Leitung von Paul Wermelinger ins Schwarze.

Schon der Einzug der Mitwirkenden durch den Mittelgang des fast voll besetzten Gotteshauses versprach ein musikalisches Erlebnis. Die Vereinsfahne, im Gefolge das stattliche Blasorchester und dazu Alphornklänge, welche von der Orgelempore her ertönten, gaben dieser Zeremonie das Gepräge. Dirigent Paul Wermelinger nahm den Taktstock zur Hand, und es ertönte «A Vision of the First Light» von Satoshi Yagisawa. Der Komponist aus Tokio beschreibt in seinem zuweilen mystisch anmutenden und gleichzeitig majestätischen Werk Illusionen einer Morgendämmerung. Es zeigte sich sofort, dass die Alpnacher Kirche dem wohligen Klang der Musikgesellschaft volle Geltung verschaffte.

Alphorn trifft auf Blasmusik

Inzwischen hatten sich die Alphornbläserin und ihre neun Kollegen der Gruppe Edelweyss im Chorraum formiert. Als Solisten oder im Zusammenspiel mit der Blasmusik gaben sie während des Konzertes einige – zum Teil selber komponierte – Lieder zum Besten. Fazit: Heimatliche Melodien aus diesen besonderen Instrumenten hören sich nicht nur an sommerlichen Volksfesten, sondern auch an besinnlichen Adventskonzerten sehr wohl­tuend an. Die Musikgesellschaft Alpnach prägte das eine gute Stunde dauernde Konzertprogramm mit einem sorgfältig ausgewählten Repertoire. Dadurch kamen auch einzelne Solisten aus den eigenen Reihen zur Geltung. Wer kennt beispielsweise nicht «The Little Drummer Boy» (Solist: Jonas Schelbert) oder den Dauerbrenner und gleichzeitig das meistgehörte Weihnachtslied «Feliz Navidad».

Was für die beachtenswerte Darbietung der Musikgesellschaft Alpnach spricht, ist die Tatsache, dass nicht nur die weltbekannten Lieder, sondern auch ruhige Werke, welche eher der leichten Klassik zuzurechnen sind, vom Publikum mit herzlichem Applaus bedacht wurden. Mit dem traditionellen «Stille Nacht» verabschiedeten sich die Mitwirkenden von ihrem dankbaren Publikum.

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