ALPNACH: Sommer grüsst die Fasnächtler

Eine sommerliche Fasnachtseröffnung gab es für Zunftmeister Werner Ettlin. Offenbar ein Versehen im Kontakt mit Petrus ...

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Speaker Markus Liniger (rechts) erklärt Zunftmeister Werner I. und seiner Frau Daniela, wie man den Namen der holländischen Gäste ausspricht. (Bild Markus von Rotz)

Speaker Markus Liniger (rechts) erklärt Zunftmeister Werner I. und seiner Frau Daniela, wie man den Namen der holländischen Gäste ausspricht. (Bild Markus von Rotz)

mvr. Er habe sich ursprünglich etwas mit Spanien als Motto für die Fasnacht 2015 ausgedacht, sagte Werner I. Ettlin an der Eröffnung vom Samstag in Alpnach. Er habe darum mit Petrus rechtzeitig Kontakt aufgenommen und ihn gebeten, an der Fasnachtseröffnung der Tschyfärä-Zunft für sonniges Wetter zu sorgen. «Leider habe ich dann vergessen, ihm mitzuteilen, dass ich das Motto gewechselt habe», auf Geisterstunde nämlich.

Nun nehme man das Wetter aber gerne, wie es sei. Bei 20 Grad konnte er neben den beiden einheimischen Guuggenmusigen auch die einzige Formation dieser Art aus Holland begrüssen (siehe auch Bericht zur Fasnachtseröffnung Hergiswil oben). Sie würden die Sonne sicher auch geniessen, regne es doch in Holland aktuell, sagte Ettlin am Samstag auf einem gut besetzten Schulhausplatz. Der Name der Guugge Doe mar wa (auf Deutsch: Tu mal was) – war nicht so leicht auszusprechen, sodass Speaker Markus Liniger dem Zunftmeister helfen musste, damit er diese auch richtig begrüssen konnte (siehe Bild).

Die warmen Temperaturen waren augenfällig: Viele Besucher kamen mit dem Velo, Kinder mit dem Kickboard zur Eröffnung, viele schon fast sommerlich gekleidet, und auch der Spielplatz für Kinder im Schulhausareal war besser besucht als in anderen Jahren.