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ALPNACH: Steigerungskrimi um ein Stück Land

Der Kanton Obwalden ersteigerte in Alpnach Land. Der verstorbene Besitzer hatte dem Kanton Steuern in Millionenhöhe geschuldet.

Sehr spannend verlief die einstündige Versteigerung im «Schlüssel» in Alpnach Dorf. «Ein Krimi hätte nicht aufregender verlaufen können», sagte ein Besucher. Der Saal war mit rund hundert Personen bis auf den letzten Platz besetzt. Es brauchte 104 Ausrufe, bis Rechtsanwalt Remigius Küchler als Vertreter des Kantons den Zuschlag für das Grundstück im Betrag von 2,41 Millionen Franken erhielt.

Der kantonale Finanzverwalter Daniel Odermatt sagte im Anschluss an die Versteigerung auf Anfrage: «Im öffentlichen Lastenverzeichnis war ersichtlich, dass der Kanton Obwalden für den Bezug von ausstehenden Steuern eine Forderung von mehreren Millionen Franken hat. Wir waren somit die einzige Gläubigerin der Landwirtschaftlichen Versuchsgenossenschaft.» Diese Genossenschaft ist Dritteigentümerin des Grundstücks. «Die Ersteigerung diente unter anderem der Sicherung der ausstehenden Forderungen», so Odermatt.

Markus Villiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der «Neuen Obwaldner Zeitung».

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