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ALPNACH: Unfallopfer sind identifiziert

Das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich (IRMZ) hat die Identität der drei Todesopfer des Verkehrsunfalls vom vergangenen Sonntag auf der A8 in Alpnach geklärt. Es handelt sich um einen Vater und seine beiden Töchter.
Rettungskräfte am Sonntag am Unfallort auf der A 8 bei Alpnach. (Bild: Kapo Obwalden)

Rettungskräfte am Sonntag am Unfallort auf der A 8 bei Alpnach. (Bild: Kapo Obwalden)

Die Identitiät der drei beim Verkehrsunfall am 4. August 2013 getöteten Personen stehe seit Mittwochnachmittag fest, informiert die Staatsanwaltschaft des Kantons Obwalden. Bei den Opfern handelt es sich um einen 33-jährigen Mann und seine beiden Töchter im Alter von einem, respektive drei Jahren. Sie waren im Kanton Aargau wohnhaft. Die Ehefrau und Mutter hielt sich während des Unfalles für einen Besuch im Ausland auf.

Keine Hinweise auf Ursache

Der Vater und seine beiden Töchter seien alle drei an den Folgen des Unfalls und an den durch den Vollbrand entstandenen, eingeatmeten Gasen verstorben. Beim Vater, welcher mit dem Honda auf die Gegenfahrbahn geriet, konnten die Rechtsmediziner keine Hinweise auf eine vorgängige Erkrankung feststellen.

Langsam auf Gegenfahrbahn gerollt

Gemäss der Aussage des unmittelbar hinter dem Unfallwagen fahrenden Lenkers und des Fahrers des korrekt entgegenkommenden Fords, sei der Honda langsam über die doppelte Sicherheitslinie auf die Gegenfahrbahn geraten. Der Lenker des entgegenkommenden Autos versuchte nach rechts auszuweichen und die Kollision zu vermeiden. Dies gelang jedoch nicht. Beide Lenker sagten ebenfalls übereinstimmend aus, dass der Honda nach der Kollision innert Sekunden in Vollbrand geraten sei.

Die drei Verstorbenen verweilten über den Nationalfeiertag zusammen mit weiteren Familienmitgliedern im Berner Oberland. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich alle auf der Rückfahrt, allerdings in verschiedenen Autos. Vom Unfallhergang habe die Verwandschaft nichts mitbekommen, so die Staatsanwaltschaft.

Eine Person noch im Spital

Im entgegenkommenden Auto sassen am vergangenen Sonntag vier Personen, welche beim Unfall verletzt wurden. Drei von ihnen konnten mittlerweile aus dem Spital entlassen werden. Der Fahrer befindet sich noch immer im Spital. Der 36-Jährige hatte beim Unfall Brüche des linken Schienbeins und des linken Oberschenkels sowie eine Verletzung im Gesicht erlitten.

Eines der Unfallautos wurde durch das Feuer für eine Expertise zu stark beschädigt. Die Staatsanwaltschaft geht deshalb davon aus, dass der Grund für die folgenschwere Kollision ungeklärt bleiben wird.

pd/spe

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