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ALPNACH: Vandalen versprayen Strasse bei Asylzentrum

In der Nacht auf Sonntag haben unbekannte Täter die Strasse beim Asylzentrum versprayt. Offenbar stiegen sie auch über den Zaun.
Adrian Venetz
Die Vandalen stiegen über die Zäune und verschmierten Teile des Geländes. (Bild: Tele 1)

Die Vandalen stiegen über die Zäune und verschmierten Teile des Geländes. (Bild: Tele 1)

Mit roter Farbe haben ein oder mehrere Vandalen die Strasse unterhalb das Asylzentrums versprayt. Gemeindepräsidentin Kathrin Dönni bestätigte am Sonntag auf Anfrage einen Artikel des Online-Nachrichtenportals «20 Minuten». Sie habe erst via «20 Minuten» von dem Vorfall erfahren, so Dönni. «Wir haben die Polizei informiert und sofort veranlasst, dass die Sprayereien entfernt werden.» Die Gemeinde hat nun Anzeige gegen unbekannt eingereicht.

Über den Zaun geklettert

Andreas Vogler von der Kantonspolizei Obwalden bestätigte dies am Sonntagabend auf Anfrage. Rund 150 Meter unterhalb des Asylzentrums, das am Montag eröffnet wird, wurden die Schriftzüge «BFM-Lügner», «Asyl Nei» und «Fuck» auf die Strasse gesprayt.

Zudem wurde innerhalb des umzäunten Geländes eine Schaltafel bei der Baracke Nummer 8 versprayt – dies mit dem Wort «Nei». Der oder die Täter seien vermutlich über den Absperrzaun geklettert, so Vogler. An den Gebäuden und an der Infrastruktur sei sonst kein Schaden entstanden. Umgehend ist eine Strassenreinigungsfirma aus Kägiswil aufgeboten worden. Diese hat die Schriftzüge auf der Strasse am Nachmittag mit Hochdruckreinigern entfernt.

Ob das Asylzentrum übers Wochenende bereits von einer Sicherheitsfirma bewacht wurde, wusste die Kantonspolizei am Sonntag nicht.

Am Wochenende war einiges los in Alpnach. Neben dem grossen Jodlerkonzert ging im Schulhauswald – ganz in der Nähe des Asylzentrums – auch das «Chly Schlierä-Fäscht» über die Bühne. Gemeindepräsidentin Kathrin Dönni betont: «Das darf man auf keinen Fall im Voraus miteinander vermischen. Es ist Sache der Polizei, mit ihren Ermittlungen den Vorfall zu klären.» Timmo Teubner, OK-Präsident des «Chly Schlierä-Fäscht», betont: «Wir distanzieren uns ganz klar von solchen Aktionen.» Das Festgelände werde jeweils von einem gut organisierten Sicherheitsdienst bewacht. «Was ausserhalb des Geländes passiert, darauf können wir leider keinen Einfluss nehmen», sagt Teubner.

Die Kantonspolizei sucht Zeugen zum Vorfall (Telefon 041 666 65 00).

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