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Alpnach: Verdächtiger Mann spricht Schulmädchen auf Heimweg an

In Alpnach soll ein Mann ein achtjähriges Mädchen angesprochen, ihr Schokolade und eine Mitfahrgelegenheit angeboten haben. Das Mädchen lehnte das Angebot ab und rannte davon. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Simon Mathis

In Alpnach sorgt das verdächtige Verhalten eines Mannes für Aufregung. Wie der Kantonspolizei Obwalden gemeldet wurde, habe der Mann am Donnerstag ein achtjähriges Mädchen auf dem Heimweg von der Schule angesprochen. Er habe dem Mädchen Schokolade und eine Mitfahrgelegenheit angeboten.

Das Mädchen habe sich korrekt verhalten, heisst es in einer Mitteilung der Polizei. Es sei nicht auf das Angebot eingegangen, sei davongerannt und habe sich an eine erwachsene Person gewandt. Der Mann sei mit dem Auto in die Gegenrichtung davon gefahren. Im Auto befanden sich offenbar zwei Mitfahrer.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen, wie Christoph Fries, Leiter der Kriminalpolizei, gegenüber unserer Zeitung bestätigt:

«Die Schilderungen des Mädchens sind glaubhaft. Deshalb gehen wir davon aus, dass sich der Vorfall so ereignet hat.»

Fraglich sei aber, ob der Mann das Mädchen wirklich in böser Absicht angesprochen hat. «Wenn Kinder stark sensibilisiert sind – so wie das zu Beginn eines Schuljahres jeweils der Fall ist –, kann es auch zu Missverständnissen kommen. Trotzdem sind solche Meldungen natürlich immer ernst zu nehmen.» Die Polizei wurde kurz nach dem Vorfall informiert, die Fahndung nach dem Mann ist aber bisher erfolglos geblieben. Nun klärt die Kantonspolizei Obwalden ab, ob in weiteren Kantonen ähnliche Fälle gemeldet wurden. Ausserdem bleibt die Präsenz erhöht. Die Meldung über den Vorfall hat sich in den sozialen Medien rasch verbreitet, wie Fries sagt.

«Im Kanton ist eine gewisse Aufregung entstanden. Es ist uns wichtig, die Lage zu beruhigen.»

So ist in den sozialen Medien etwa die Rede davon, der Mann habe das Mädchen in den Wagen zerren wollen. Zu einem solchen Versuch sei es nie gekommen, betont Fries. «Uns sind auch keine vergleichbaren Vorfälle bekannt. »

Die Kantonspolizei erinnert daran, dass Kinder niemals zu fremden Personen ins Auto steigen sollen. Solche Angebote seien unbedingt abzulehnen. Kinder sollten sich so schnell wie möglich vom Ort entfernen und dem Vorfall einer Bezugsperson mitteilen. Bei solchen Vorfällen solle so schnell wie möglich die Polizei verständigt werden. Christoph Fries lobt diesbezüglich das Verhalten des Mädchens und dessen Bezugspersonen. «Sie haben absolut richtig reagiert.»

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