ALPNACH: Vorbereitungen zur Umnutzung laufen

Instand gesetzt und umzäunt: das befristete Asylzentrum des Bundes in Alpnach wird für den Einsatz vorbereitet.

Christoph Riebli
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So werden die Asylsuchenden wohnen: Grosser Aufenthaltsraum und Schlafräume (noch ohne Matratzen) in der Truppenunterkunft in Alpnach. (Bilder Geri Wyss)

So werden die Asylsuchenden wohnen: Grosser Aufenthaltsraum und Schlafräume (noch ohne Matratzen) in der Truppenunterkunft in Alpnach. (Bilder Geri Wyss)

In einem Monat öffnet in Alpnach das befristete Asylzentrum des Bundes. Noch wird aber an der Umnutzung der Truppenunterkunft Kleine Schliere gearbeitet: So etwa zur Instandsetzung von Dächern. Bis zur Eröffnung am 19. August wird zusätzlich eine Umzäunung erstellt. «Sie dient der juristischen Abgrenzung des Areals», erklärt Renato Kalbermatten, Sprecher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS).

Verwaltet wird das Asylzentrum Alpnach vom Empfangszentrum Chiasso. «Da dieses Zentrum stets bis zum letzten verfügbaren Bett belegt ist, werden Asylsuchende, die sich in Chiasso melden und deren Asylgesuch rasch entschieden werden kann, unter anderem nach Alpnach geschickt», sagt BFM-Sprecherin Céline Kohlprath. Bei den heutigen Gesuchseingängen (siehe Kasten) verblieben die Asylsuchenden lediglich zwei bis drei Wochen in einer Unterkunft wie Alpnach – dies, weil der Bund über «deutlich zu wenig Betten» verfüge, um alle Asylsuchenden während längstens 90 Tagen unterzubringen.

Und was machen sie, wenn sie denn mal hier sind? «Die Erfahrung zeigt, dass Beschäftigungsprogramme den Kontakt und den sozialen Zusammenhalt zwischen der lokalen Bevölkerung und den Asylsuchenden fördern», tönt es aus dem BFM.

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