ALPNACH: Zum Schutz: Getrennt in die Pause

Tatort Pausenplatz: Die Grossen sperren an der Schule Alpnach die Kleinen in Container und versetzen sie in Panik. Jetzt ist die Schule zum Handeln gezwungen.

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Der Pausenplatz der Schule Alpnach. (Bild Pius Amrein)

Der Pausenplatz der Schule Alpnach. (Bild Pius Amrein)

In Alpnach bewegen sich alle 620 Schüler, vom Kindergärtler bis zu den Drittklässlern der Orientierungsschule, auf dem gleichen Areal. «Das hat Vor- und Nachteile», sagt Schulleiterin Beatrice Hodel-Zimmerli.

Der schwerwiegendste Nachteil: Die Orientierungsschüler machen sich einen Spass daraus, die Jüngeren zu hänseln und zu plagen. Das neuste «Spiel» bestehe darin, jüngere Schüler in den Abfallcontainer zu sperren. Gespräche mit den «Tätern» hätten nicht genügend gefruchtet. Deshalb führt die Schule Alpnach auf das nächste Schuljahr am Vormittag getrennte Pausen ein. Die Schulzeiten der Primarschule und der Orientierungsschule werden entsprechend geringfügig verschoben: Die Orientierungsschüler gehen um 9.55 Uhr in die Pause. Die Primarschüler kehren fünf Minuten später von der frischen Luft in den Unterricht zurück.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».