ALPNACH/BUOCHS: Fasnacht hat auch in der Kirche Platz

Fasnacht und Kirche – in einigen Gemeinden von Ob- und Nidwalden ist das kein Widerspruch. Da ändern auch die jüngsten Vorkommnisse in Schwyz nichts.

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Die Chatzemuisig Buochs hat auch am Fasnachtsgottesdienst aufgespielt. (Archivbild Markus von Rotz/Neue NZ)

Die Chatzemuisig Buochs hat auch am Fasnachtsgottesdienst aufgespielt. (Archivbild Markus von Rotz/Neue NZ)

Am Samstag steht der Vorabendgottesdienst in der Pfarrkirche Alpnach im Zeichen der Fasnacht. Die Tschyfärä-Zunft gestaltet den Wortgottesdienst, formuliert Fürbitten. Die Guuggenmusig Städer Schränzer unterstreicht den fasnächtlichen Rahmen. Dieser spezielle Gottesdienst ist in Alpnach schon zur Tradition geworden und ist besser besucht als reguläre Gemeindegottesdienste. «Mit diesem niederschwelligen Angebot können wir Berührungsängste zur Kirche abbauen und auch Leute ansprechen, die unter dem Jahr eher selten in die Kirche kommen», sagt Christina Tscherfinger, Pastoralassistentin von Alpnach.

Tscherfinger ist sich bewusst, dass man sich bei solchen Gottesdiensten auf eine Gratwanderung begeben kann und sie immer wieder kritisch hinterfragen muss. Negative Signale seien bis jetzt ausgeblieben – sowohl vom Bistum als auch von den Kirchenbesuchern.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Neuen Obwaldner Zeitung.