Alpnacher genehmigen Rechnung und Reservenbildung

Die Rechnung mit einem Gewinnüberschuss schaffte die Hürde an der Urne problemlos. Auch fürs Polster gab's grünes Licht.

Matthias Piazza, René Meier
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Die Brünigstrasse in Alpnach.

Die Brünigstrasse in Alpnach.

Bild: Corinne Glanzmann (Alpnach, 24. Mai 2016)

Mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 90,1 Prozent (2177 Ja- zu 241 Nein-Stimmen) genehmigten die Alpnacher am Sonntag bei einer Stimmbeteiligung von 60,5 Prozent ihre Rechnung. Diese schliesst mit einem Gewinn von 28'684 Franken fast 400'000 Franken besser ab als budgetiert. Der Gemeinderat rechnete nämlich mit einem Verlust von 366'500 Franken. Ein höherer Finanzausgleich und höhere Vermögensgewinnsteuern führten unter anderem dazu, dass die Erträge um fast 700'000 Franken höher ausfielen als budgetiert. Demgegenüber fielen die ordentlichen Abschreibungen und der Sach- und übrige Betriebsaufwand kleiner als erwartet aus, was massgeblich dazu führte, dass die ordentlichen Aufwände um gut 843'000 Franken niedriger als budgetiert ausfielen.

Ebenfalls deutlich, mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 79,5 Prozent (1895 Ja, 490 Nein) stimmten die Alpnacher der Bildung einer finanzpolitischen Reserve in der Höhe von einer halben Million Franken zu.

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