Alpnacher Rätsche von 1825 restauriert

In Alpnach ist eine Rätsche von 1825 restauriert worden. Statt aus der Tonbandanlage wird am Gründonnerstag nun wieder «live» gerätscht.

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Nun rätscht es wieder echt in Alpnach. Paul (links) und Hugo von Atzigen von der gleichnamigen Schreinerei haben die Rätsche der Kirche Alpnach restauriert. 
(Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Nun rätscht es wieder echt in Alpnach. Paul (links) und Hugo von Atzigen von der gleichnamigen Schreinerei haben die Rätsche der Kirche Alpnach restauriert. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Wenn am Gründonnerstag die Kirchenglocken verstummen, treten vielerorts Raffeln oder Rätschen an die Stelle des Geläutes. Mit ihrem hölzernen Geklapper beklagen sie den Tod Christi und rufen zum Gottesdienst.

Bis vor einigen Jahren stand auch in Alpnach eine Rätsche von 1825 im Einsatz. Dann versagte sie den Dienst, die Rätschentöne kamen seither aus einer Tonbandanlage im Kirchturm. Nun wurde das alte Gerät restauriert, und jetzt wird wieder «live gerätscht». 

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung