ALPNACHSTAD: Bundesgericht: Hecke muss gestutzt werden

Besitzer eines Grundstückes in Alpnachstad müssen einen Maschendrahtzaun und eine Hecke samt Palisade kürzer schneiden. Das entschied letztlich das Bundesgericht.

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(Symbolbild Neue LZ)

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Die Bau- und Planungskommission der Gemeinde stellte bei einem Augenschein im Oktober 2006 fest, dass zwei Grundeigentümer an der Brünigstrasse in Niederstad einen Maschendrahtzaun und etwas zurückversetzt eine Hecke mit Palisade erstellt hatten. Da dies wider die beim Erteilen der Baubewilligung gemachte Vorgabe war, forderte sie diese auf, den Maschendrahtzaun innert 20 Tagen und die Hecke samt Palisade bis 15. Juni 2007 zu entfernen. Die Grundeigentümer riefen dagegen den Obwaldner Regierungsrat an, blitzten dort aber ab. Mehr Erfolg hatten sie beim Verwaltungsgericht.

Auf eine gegen diesen Entscheid eingereichte Beschwerde ist nun das Bundesgericht in Lausanne weitgehend aus formellen Gründen gar nicht eingetreten, sodass Zaun und Hecke/Palisade gemäss Urteil Verwaltungsgericht reduziert werden müssen. Die zwei Grundeigentümer müssen die Gerichtskosten von 1000 Franken bezahlen.

Urs-Peter Inderbitzin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.