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ALPNACHSTAD: Geldsorgen verzögern Baustart

Das Konzept steht seit 2011, und auch die Bewilligung für die Renovation des 150-jährigen Majoren­hauses liegt vor. Noch nicht gesichert ist die Finanzierung.
Das Majorenhaus (links) liegt nur unweit der Talstation der Pilatus - Zahnradbahn in Alpnachstad. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Das Majorenhaus (links) liegt nur unweit der Talstation der Pilatus - Zahnradbahn in Alpnachstad. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

rh. Nur wenig vom Glanz eines «historischen Baudenkmals und kulturgeschichtlichen Zeugen von regionaler Bedeutung» weist das vor 150 Jahren erbaute so genannte Majorenhaus auf (siehe Kasten). Im Gegenteil: Das baufällige Gebäude, unweit der stark frequentierten Talstation der Pilatus-Zahnradbahn gelegen, wird oft als ein «Schandfleck» im Ortsbild von Alpnachstad bezeichnet. Unter Einheimischen sind auch vereinzelte Rufe nach «Abreissen des Gebäudes» unüberhörbar. Für den kantonalen Denkmalpfleger Peter Omachen ist eine solche «Lösung» jedoch kein Thema: «Ein Abbruch ist selbstverständlich ausgeschlossen, denn das Majorenhaus ist ein Kulturobjekt von regionaler Bedeutung, das der Kanton im Jahre 2001 unter Denkmalschutz gestellt hat.»

Mit dem Grundkapital haperts

2006 stimmten die Alpnacher an der Urne dem Kauf des sanierungsbedürftigen Hauses zu. Eine neugegründete Stiftung übernahm die Liegenschaft im Baurecht, um «das Haus im Andenken an den einstigen Pionier Major Melchior Britschgi zu erhalten, fachgerecht zu renovieren und einer gemischten Nutzung von Wohnen und Gewerbe zuzuführen». Weshalb erstrahlt das historische Majorenhaus denn nicht längst in neuem Glanz? «Uns fehlen heute immer noch rund 300 000 Franken zum nötigen Grundkapital von rund 450 000 Franken. Wir erhielten von verschiedenen kontaktierten schweizerischen Stiftungen lauter Absagen», antwortet Walter Küng, Präsident der Stiftung Majorenhaus.

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