ALPNACHSTAD: Happige Vorwürfe an die Pilatus-Bahnen

Die geplante Platz­gestaltung bei der Talstation in Alpnachstad ärgert Architekten, die beim Projekt mitgewirkt hatten. Die Bahn wehrt sich gegen die Vorwürfe.

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Die neue Platzgestaltung mit dem flachen grauen Ticketpavillon (rechts). (Computerbild Pilatus-Bahnen)

Die neue Platzgestaltung mit dem flachen grauen Ticketpavillon (rechts). (Computerbild Pilatus-Bahnen)

Die Vorwürfe an die Adresse der Pilatus-Bahnen sind happig: «Bei der Talstation soll ein Projekt in einer unverständlichen Lieblosigkeit realisiert werden.» Oder zum Ticketpavillon: «Der Eindruck, der die Visualisierung hervorruft, ist der eines WC-Hauses bei einem Autobahnrastplatz.»

Scharfe Zeilen, die aus einem offenen Brief stammen von acht Architekten und Ingenieure dreier Büros stammen. Sie hatten beim Studienauftrag für die Angebotserneuerungen der Pilatus-Bahnen mitgemacht und waren letztlich leer ausgegangen.

Der CEO der Pilatus-Bahnen, André Zimmermann, kann die Kritik nicht nachvollziehen. Entgegen anderer Meinungen ist Zimmermann überzeugt, dass der Platz mit dem Umbau massiv aufgewertet werde und hält fest: «Der Ticketpavillon wird wie geplant umgesetzt. Wir erwarten die Baubewilligung in den nächsten Wochen.»

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».