ALPNACHSTAD: Pilatusbahnen: Unfallursache ist geklärt

Nun ist klar, was zum Auffahrunfall bei der Zahnradbahn der Pilatusbahnen geführt hat. Als Grund für den Zusammenstoss zweier Triebwagen konnte menschliches Versagen ermittelt werden.

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Der stark beschädigte Triebwagen der Pilatusbahnen nach dem Zusamenstoss. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Der stark beschädigte Triebwagen der Pilatusbahnen nach dem Zusamenstoss. (Bild Adrian Venetz/Neue OZ)

Die internen Untersuchungen zum Auffahrunfall bei der Zahnradbahn in Alpnachstad haben ergeben, dass der betroffene Triebwagen sowie die Infrastruktur der Bahnanlagen einwandfrei funktionierten. Auch konnten keinerlei Unregelmässigkeiten festgestellt werden, heisst es in einer Medienmitteilung der Pilatusbahnen vom Montag.

Triebwagenführer war abgelenkt
Weitere Abklärungen haben ergeben, dass die Ursache des Ereignisses auf menschliches Fehlverhalten zurückgeführt werden muss. Der erfahrene Triebwagenführer wurde aus unbekannten Gründen abgelenkt. Er konnte deshalb das Bremsmanöver zu spät einleiten und somit die Kollision nicht mehr verhindern.

Im Rahmen der internen Untersuchungen musste der betroffene Mitarbeiter eine Prüfungsfahrt mit einem Experten ablegen, welche er erfolgreich absolvierte. Ferner wurde die medizinische Eignungsabklärung wiederholt und er wurde ohne Einschränkung für den Fahrdienst freigegeben.

Beschädigter Triebwagen wird extern überprüft
Der Mitarbeiter wird im Verlauf dieser Woche seinen Fahrdienst wieder aufnehmen können. Der beschädigte Triebwagen aus dem Jahre 1937 ist zur detaillierten Schadenermittlung an einen externen Lieferanten überführt worden.

Die genaue Schadenhöhe ist noch unbekannt. Mittlerweile konnten die Kapazitätsengpässe bei der Zahnradbahn behoben werden und es stehen wieder neun Triebwagen im Einsatz.

pd/zim