ALPNACHSTAD: Schwinger trauern um Silvan Odermatt

Der fünffache Kranzschwinger Silvan Odermatt (29) aus Alpnachstad ist diese Woche unerwartet verstorben. Die genaue Todesursache ist nicht bekannt.

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Woran der 29-jährige Schwinger genau starb, ist nicht bekannt. (Symbolbild Neue OZ)

Woran der 29-jährige Schwinger genau starb, ist nicht bekannt. (Symbolbild Neue OZ)

Die Schwingergemeinde trauert um Silvan Odermatt. Der 29-Jährige verstarb am Montag völlig unerwartet während der Arbeit. Dementsprechend schockiert zeigt sich sein Umfeld. «Es war ein guter Kollege. Sein Tod trifft uns sehr», sagt sein Klubkollege Stefan Gasser. Die beiden sind zusammen zur Schule gegangen. Auch Thedy Waser, technischer Leiter der Innerschweizer Schwinger kannte Odermatt seit Jahren. Er sagt: «Er war ein korrekter, zuverlässiger und angenehmer Mensch und in der Schwingerszene sehr beliebt.» Über die Todesursache wurde in Alpnach viel spekuliert. Zuletzt war von einem Herzinfarkt die Rede, was aber niemand aus Odermatts Umfeld bestätigen konnte.

Letzter Kranz am Urner Kantonalen

Odermatt arbeitete erst seit Kurzem als Forstwart im Entlebuch. Der Alpnacher galt als sehr naturverbunden und hat mehrere Sommer auf der Alp verbracht. In seiner Karriere hat er insgesamt fünfmal Eichenlaub erreicht. Zuletzt machte er Ende Mai in Flüelen auf sich aufmerksam, als er am Urner Kantonalen seinen letzten Kranz holte. Nachdem er mit drei Gestellten verhalten ins Fest startete, reihte er drei Maximalnoten aneinander. Im sechsten Gang legte er zudem Verbandskollege Martin Zimmermann aus Ennetbürgen platt auf den Rücken. Silvan Odermatt gehörte der Schwingersektion Alpnach an.
 

jvf/cza

Mehr zum Thema am Samstag in der Neuen LZ.