ALPNACHSTAD: Winter sorgte für Schäden an der Fahrleitung

Nach verzögerten Vorbereitungen startet die Zahnradbahn am Pilatus morgen pünktlich in die Saison.

Marion Wannemacher
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Bahndienst-Mitarbeiter Ruedi Michel (rechts) und André Langensand (verdeckt) mit der Schneefräse im Einsatz

Bahndienst-Mitarbeiter Ruedi Michel (rechts) und André Langensand (verdeckt) mit der Schneefräse im Einsatz

Allein 14 Tage hat das elfköpfige Team der Zahnradbahn in diesem Winter gebraucht, um den Saisonstart vorzubereiten. «Die Schneemenge war zwar normal, aber die Biswindverhältnisse waren speziell», fasst Betriebsleiter Ueli Wallimann zusammen. Es galt, einen Haufen kleiner Reparaturen zu bewältigen. Die Fahrleitung sei an mehreren Stellen beschädigt gewesen. «Der Aufwand war gross», berichtet Wallimann.

Trotz Schneefräse Handarbeit

Seit zwei Jahren können die Mitarbeiter das Trassee in der Breite der Triebwagen mit der Schneefräse freiräumen, Motor-, Handsägen und Schaufeln kommen aber immer noch zum Einsatz. So müssten rechts und links des Trassees der Schnee von Hand herausgesägt werden, damit der Schnee nicht auf die Schiene rutsche, erklärt Wallimann.

Der «Drachenberg» gilt als gefährlicher Berg, denn im oberen Teil sind Lawinengebiete. Speziell ausgebildete Mitarbeiter mit Sprengausweis und langjähriger Erfahrung müssen die Lage beurteilen. «Bevor wir mit der Arbeit beginnen, müssen erst die Lawinen abgegangen sein. Sicherheit für die Mitarbeiter geht vor», so Wallimann.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung oder im E-Paper.