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An der Iheimisch erzählen Obwaldner Möbel Geschichten

Der Obwaldner Antiquitätenschreiner Markus von Rotz und sein Team hauchen alten Möbeln und altem Holz neues, modernes Leben ein. Jede ihrer Kreationen ist ein Unikat.
Romano Cuonz
Inhaber Markus von Rotz, Gestalter Felix Schelbert und Interior Stylistin Prisca Zehnder (von links) zeigen stolz ganz eigenwillig schöne Raumgestaltungen aus Grafenort mit altem Holz. (Bilder: Romano Cuonz, Buochs, 30.Mai. 2019)

Inhaber Markus von Rotz, Gestalter Felix Schelbert und Interior Stylistin Prisca Zehnder (von links) zeigen stolz ganz eigenwillig schöne Raumgestaltungen aus Grafenort mit altem Holz. (Bilder: Romano Cuonz, Buochs, 30.Mai. 2019)

Auf den ersten Blick ist es eine beinahe romantisch rustikale Welt, die sich einem am Stand der Antik Grafenort – Möbel & Räume auftut. Da ist ein Tisch aus Altholz einer 300-jährigen Eiche, da ist eine Lampe aus Schwemmholz aus dem Vierwaldstättersee und da gibt es auch sorgsam geschnitzte Geissen und Murmeli. Markus von Rotz, ein gebürtiger Kernser, der den Betrieb in Grafenort – fast genau auf der Grenze zwischen Ob- und Nidwalden – führt, sagt: «Seit 1966 restaurieren und pflegen wir antike Möbel, so sorgen wir dafür, dass Trouvaillen aus vergangenen Zeiten eine Chance auf neue Abenteuer bekommen.»

In der Tat: Die heute zehn Mitarbeiter der Firma erzählen mit alten, aber oft ganz neu belebten Möbeln und Gegenständen Geschichte um Geschichte. Skurrile genauso wie romantische. Der diplomierte Gestalter Felix Schelbert, der im Betrieb immer auch für junge, moderne Ideen sorgt, zeigt auf den wunderschönen Boden des Standes. Und erzählt dann: «Dies ist der frühere Boden der Wirtschaft ‹Ochsen› in Wolfenschiessen, gereinigt und ganz neu belebt! Unser Erfolgsrezept ist es eben, dass wir jedes Stück individuell und ganz einmalig gestalten. Wir holen Altholz aus Rückbauten und sorgen dafür, dass es nochmals ein neues Leben erhält.»

Innenausbau und Möblierung

Seltsam schöne und originelle Raumgestaltungen.

Seltsam schöne und originelle Raumgestaltungen.

Sozusagen «die Dritte im Bunde» der originellen Schreiner ist die Interior-Stylistin Prisca Zehnder. Ihr Geschäft taufte sie Wirz & Weli, weil sie im Bergdorf Wirz­weli geboren wurde. «In Zusammenarbeit mit Antik erstelle ich ganze Konzepte und berate besonders gerne Kunden», sagt sie. Vor allem, wenn es darum gehe, immer neue Ideen in Sachen Material, Farben und passenden Accessoires zu entwerfen. Wenn Zehnder um sich schaut und etwa auf das originelle steinerne Waschbecken auf einer fast schon antiken Hobelbank zeigt, kommt sie ins Schwärmen. Sagt: «Wir sind einfach ein abartig einmaliger Betrieb und alles, was wir herstellen, ist an die Kundschaft angepasst und von A bis Z lösungsorientiert.» Tatsächlich liest dieser Ob/Nidwaldner Betrieb seinen Kunden jeden Wunsch von den Augen ab.

«Natürlich hat unsere qualitative Schreinerarbeit auch ihren guten Preis», erklärt Firmeninhaber Markus von Rotz. Dennoch mangle es nicht an Interessenten aus der Nähe – vor allem aus Engelberg und Nidwalden – aber eben auch aus anderen Landesgegenden. «Wir haben eine breite Kundschaft, das geht von Restaurants, Geschäften bis hin zu Privatpersonen, die wir in ihren Häusern individuell beraten», sagt von Rotz.

Ein kleines, aber interessantes Müsterchen ihrer Ideenvielfalt bietet Antik Grafenort derzeit an der Iheimisch an.

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