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Angriff auf Brunni-Verantwortliche verpufft

An der Generalversammlung der Brunni-Bahnen wurden mehrere Gegenanträge mit grosser Mehrheit verworfen. So sollten Verwaltungsräte nicht wiedergewählt werden.
Martin Uebelhart
Die Brunni-Bahn. (Bild Corinne Glanzmann, Engelberg, 26. Juni 2018)

Die Brunni-Bahn. (Bild Corinne Glanzmann, Engelberg, 26. Juni 2018)

Mit einem Flugblatt wurden am Dienstag die Aktionäre der Brunni-Bahnen vor der Generalversammlung empfangen. Darauf forderten Aktionäre, die mit der Strategie des Verwaltungsrates unzufrieden sind, dass über Jahresbericht und Jahresrechnung getrennt abgestimmt werden soll. Weiter sollte dem Verwaltungsrat die Entlastung verwehrt werden. Anstatt für drei Jahre sollten die Verwaltungsräte nur für ein Jahr gewählt werden. Anian Kohler, Erich Ettlin und Präsident Albert Infanger sollten abgewählt, Daniel Amstutz, Fredy Miller und Karin Schärer bestätigt werden.

Aktionär Walter Häcki begründete den Antrag auf Ablehnung des Jahresberichts im Wesentlichen damit, dass die Aktionäre bei der Diskussion über eine mögliche Fusion mit den Titlisbahnen früher hätten einbezogen werden sollen. 302 Aktionäre vertraten gestern in der Aula des Schulhauses Aeschi insgesamt 3060 Stimmen. Häckis Antrag erhielt 315 Stimmen. Diese Stimmenzahl vereinigten auch sämtliche weitere Gegenanträge auf sich. Die Versammlung folgte ausnahmslos den Anträgen des Verwaltungsrats. Für dessen Wiederwahl wurde offene Abstimmung beschlossen. Alle Mitglieder wurden in globo bestätigt. Auch der Antrag, Walter Häckis Sohn Markus in den Verwaltungsrat zu wählen, hatte keine Chance. Der Wirtschaftsingenieur mit Jahrgang 1981 stellte sich der Versammlung vor und hielt fest, er möchte andere Ideen in das Gremium bringen. Präsident Albert Infanger betonte, der Verwaltungsrat wolle mit dem bewährten Team weiterarbeiten.

Das Geschäftsjahr 2017/18 war das beste der Unternehmensgeschichte. Der Gesamtumsatz stieg auf 6,79 Millionen Franken, der Gewinn auf über eine Viertelmillion. Geschäftsführer Thomas Küng blickte auch noch auf den vergangenen Sommer zurück und konnte von einem Resultat 30 Prozent über dem bisherigen Rekord berichten.

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