ARBEITSLOSENKASSE: Die Ausgaben schiessen in die Höhe

Erwerbslose und die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt sind eine teure Angelegenheit. Vergangenes Jahr ist es zu einer Kostenexplosion gekommen.

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Das regionale Arbeitsvermittlungs-Zentrum in Hergiswil betreute 2009 mehr Stellensuchende. (Bild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Das regionale Arbeitsvermittlungs-Zentrum in Hergiswil betreute 2009 mehr Stellensuchende. (Bild Oliver Mattmann/Neue NZ)

Es gehört zur Besonderheit eines Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) und einer Arbeitslosenkasse, dass Wachstum kein gutes Zeichen ist. Das schreibt Claudia Dillier, Präsidentin der Aufsichtskommission, im Vorwort zum Jahresbericht 2009 der von Ob- und Nidwalden gemeinsam betriebenen Einrichtungen.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Es ist zu einer wahren Kostenexplosion gekommen. Obwalden zahlte im vergangenen Jahr 6,78 Millionen Franken (plus 39 Prozent gegenüber Vorjahr) an Arbeitslosenentschädigung und für arbeitsmarktliche Massnahmen.

Für Kurzarbeit und Schlechtwetterentschädigung erreichte Obwalden Ende 2009 die stolze Summe von 5,82 Millionen (plus 5,81 Millionen).

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.