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ARBEITSMARKT: Arbeitslosigkeit im Kanton Obwalden steigt leicht an

Wie schon im Februar ist die Zahl der Arbeitslosen in der Zentralschweiz – mit Ausnahmen in Ob- und Nidwalden – auch im März leicht zurückgegangen. Am höchsten ist die Arbeitslosenquote nach wie vor im Kanton Zug.
Ein Mann ist auf Jobsuche (Archivbild Neue LZ)

Ein Mann ist auf Jobsuche (Archivbild Neue LZ)

8966 Personen waren im Ende März in der Zentralschweiz arbeitslos. Das sind 267 Personen weniger als im Vormonat. Von den bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) registrierten Arbeitslosen in der Zentralschweiz lebten Ende Ende März erneut mehr als die Hälfte, nämlich 4922 (-122) im Kanton Luzern, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte.

Im Kanton Schwyz waren 1640 (-83 weniger als im Vormonat) Arbeitslose registriert, im Kanton Zug waren es 1628 (-57). Deutlich tiefer ist die Zahl der Arbeitslosen in den Kantonen Uri (222, -40), Obwalden, (263, +11) und Nidwalden (291, +20). Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Arbeitslosigkeit mit Ausnahme vom Kanton Uri überall tiefer. Im Ende März 2015 waren in der Zentralschweiz 9917 Personen arbeitslos gemeldet.

2,5 Arbeitslose in Zug, 2,3 in Luzern

In den sechs Zentralschweizer Kantonen gingen die Arbeitslosenquoten leicht zurück oder blieben stabil: In Luzern (2,3 Prozent) und Zug (2,5 Prozent) gingen die Quoten um 0,1 Prozentpunkte zurück, in Uri ging die Quote um 0,2 Prozentpunkte zurück und beträgt 1,2 Prozent. In Obwalden stieg die Arbeitslosenquote leicht um 0,1 Prozent auf 1,3 Prozent, in Nidwalden liegt sie unverändert bei 1,2 Prozent.

In der Schweiz ging die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent zurück. Die Zahl der Arbeitslosen betrug Ende März 155'324. Im Vorjahresvergleich erhöhte sich die Arbeitslosigkeit damit um 10'216 Personen (+7,0 Prozent). Am höchsten war die Arbeitslosenquote im Kanton Neuenburg mit 6,0 Prozent, gefolgt von Genf mit 5,7 Prozent und Waadt mit 5,2 Prozent. Ende März war die Arbeitslosenquote im Kanton Appenzell Innerrhoden am tiefsten mit 1,1 Prozent, gefolgt von den Kantonen Uri und Nidwalden mit je 1,2 Prozent.

Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit

Überdurchschnittlich stark ging die Arbeitslosenquote bei den Jugendlichen zurück. Die Quote bei den 15- bis 24-jährigen sank von Februar auf März um 0,2 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent. In absoluten Zahlen entspricht dies einem Rückgang um 1584 Personen (-7,7 Prozent) gegenüber Februar. Im Vorjahresvergleich nahm die Jugendarbeitslosigkeit dagegen leicht um 706 Personen zu (+3,6 Prozent).

rem/sda

Arbeitslosenquote nach Kantonen im März 2016. (Bild: Grafik Seco)

Arbeitslosenquote nach Kantonen im März 2016. (Bild: Grafik Seco)

Arbeitslosenquote nach Kantonen im März 2016. (Bild: Grafik Seco)

Arbeitslosenquote nach Kantonen im März 2016. (Bild: Grafik Seco)

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