Asiatische Skilehrer sollen Chinesen anlocken

Auf Initiative von Schweiz Tourismus und Swiss Snowsports verbringen acht Skilehrer aus China diesen Winter in der Schweiz. Der 28-jährige Li Yi lehrt seinen Landsleuten den Stemmbogen in Engelberg.

Rosemarie Bugmann
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Li Yi unterrichtet auf der Gerschnialp ob Engelberg eine Gruppe Kinder. (Bild Manuela Jans)

Li Yi unterrichtet auf der Gerschnialp ob Engelberg eine Gruppe Kinder. (Bild Manuela Jans)

Zuerst haben sie in Celerina eine professionelle Ausbildungswoche absolviert. Im Fokus stand der richtige Umgang beim Skiunterricht mit Kindern. Inzwischen betreuen sie in acht verschiedenen Destinationen in erster Linie chinesische Gäste. Gecoacht werden sie dabei von Schweizer Skilehrern. Li Yi ist in Engelberg stationiert. «Das Konzept fördert den Dialog und lässt Raum für meine eigenen Ideen», lobt er. Seine Mitstreiter sind auf die Skigebiete Gstaad, Verbier, Zermatt, St. Moritz, Davos, Grindelwald und Villars verteilt.

Ziel der Aktion ist es, die Vorzüge des Wintersports in den neuen Märkten wie China zu positionieren. Die chinesischen Skilehrer sollen – zurück in ihrer Heimat – zu glaubwürdigen Botschaftern des Schweizer Winters werden.

In China steckt der Wintersport noch in den Kinderschuhen und ist zudem sehr teuer. «Wir kennen das Skifahren erst seit ungefähr 15 Jahren. Nur gut betuchte Leute, vorwiegend aus der Hauptstadt, können sich das Vergnügen leisten», sagt Li Yi.