Asylsuchende sind eingezogen

Die Zivilschutzanlage Foribach in Sarnen dient nun als Asylzentrum. Die Suche nach geeigneten Unterkünften läuft derweil weiter.

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Zwei Asylsuchende in der Küche des Zentrums im Foribach. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Zwei Asylsuchende in der Küche des Zentrums im Foribach. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Der Kanton Obwalden muss gemäss den Vorgaben des Bundes 2012 rund 150 Asylsuchende unterbringen. Um die prekäre Unterkunftssituation etwas zu entschärfen, wurde am vergangenen Montag in Sarnen eine neue Asylunterkunft eröffnet.

In der unterirdischen Zivilschutzanlage Foribach beim Werkhof A 8 finden rund 30 Asylsuchende ihre vorübergehende Bleibe.

Für Anton Pfleger, Leiter des Obwaldner Sozialamtes, ist klar, dass es sich bei der neu eröffneten Unterkunft um eine Notlösung handelt: «Zurzeit ist es schwierig, in Obwalden bezahlbare Unterkünfte für Asylsuchende zu finden.»

Um die Unterbringungssituation langfristig sicherzustellen, sei das Sozialamt in Zusammenarbeit mit der Task-Force Asyl ständig auf der Suche nach neuen Unterbringungsmöglichkeiten.

Lukas Tschopp/ks

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.