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Auf dem Brünig wird wohl auch künftig nur das Schwingfest stattfinden

Spannende Zweikämpfe und ein gemütliches Fest sind am Sonntag in der Brünig-Arena beim 125. Brünigschwinget garantiert. Die Arena bleibt auch künftig dem Schwingsport vorbehalten - für ein Theater oder Openair sei die Arena nicht geeignet, meint der OK-Präsident des Brünigschwinget.
Robert Hess
Am kommenden Sonntag findet der 125. Brünigschwinget statt. (Bild: Manuela Jans-Koch, 26. Juli 2015)

Am kommenden Sonntag findet der 125. Brünigschwinget statt. (Bild: Manuela Jans-Koch, 26. Juli 2015)

Die natürliche Arena auf der Brünigpasshöhe zwischen Obwalden und Bern ist ein magischer Ort. Nicht nur für die jeweils 120 Schwinger, sondern auch für die rund 5000 Zuschauer, die glückliche Besitzer eines Sitzplatzes sind. Und auch für die weiteren Zuschauer, die frühmorgens ab 5 Uhr an der Kasse noch einen der 1000 Stehplätze ergattern können.

Die Sitzplätze für das Schwingfest vom kommenden Sonntag sind bereits jetzt alle ausverkauft. Dennoch gibt es einen Trost für all jene ohne Ticket: Das Fest wird während zehn Stunden von SRF zwei direkt übertragen (siehe Kasten).

Spielraum in der Anlage ist eng

Wer den Brünigschwinget vor Ort miterlebt hat oder die Natur-Arena im Fernsehen bewundern konnte, fragt sich vielleicht, weshalb an diesem prächtigen Platz nicht auch andere Veranstaltungen durchgeführt werden. Beispielsweise Freilichtaufführungen, Theater, Konzerte oder gar Festivals und Openairs.

«Wir haben selten Anfragen für solche Anlässe in der Arena», sagt OK-Präsident Walter von Wyl dazu. «Wir prüfen diese jeweils, doch der Spielraum in dieser Anlage ist eng.» Neben der eigentlichen Arena seien die Platzverhältnisse sehr beschränkt. Und die bestehenden Gebäude in der Arena beispielsweise seien mit Material des jährlichen Schwingets vollgestopft und stünden nicht zur Verfügung. Weiter stellten sich – etwa bei einem Openair oder auch nachts – Sicherheitsfragen, denn die Arena grenzt unmittelbar an die stark befahrene Brünigpassstrasse. Und alle Zugänge von und zu den öffentlichen Verkehrsmitteln führen über die Passstrasse. Ein Alpentheater beispielsweise würde nicht wie der Schwinget an einem Tag, sondern über längere Zeit stattfinden.

Mathias Ming, früherer OK-Präsident und Baukommissionspräsident beim Umbau 2012, äussert ähnliche Bedenken. Zudem spricht er die akustischen Probleme an, die bei alternativen Nutzungen auftreten können. Eine Theateraufführung würde vom nahen Verkehr sehr stark gestört. «Und temporäre Lärmschutzmassnahmen wären sehr aufwendig, wenn sie überhaupt möglich wären», ergänzt Ming.

Weitere Informationen zum Brünigschwinget finden Sie hier.

SRF zwei sendet zehn Stunden live

Wer im Verlaufe des Sonntags Lust verspürt, auf den Brünig zu fahren und dort beim Schwinget zuzuschauen, lässt es besser bleiben. Es ist nicht nur kaum möglich, dort einen Parkplatz zu finden, auch die Sitz- und Stehplätze sind bereits – oder spätestens am frühen Morgen – ausverkauft. Geniessen kann man das Bergfest trotzdem: Zum 125-Jahr-Jubiläum des Brünigschwingets berichtet das Schweizer Fernsehen rund zehn Stunden live auf SRF zwei, im Radio und via Live-Stream im Internet und in der SRF Sport App. Der Brünigschwinget wird seit 1893 ausgetragen. Seit 1945 ist die Sektion Hasliberg und der Ob- und Nidwaldner Schwingerverband im Besitz der Liegenschaft mit der Arena. (rh)

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