Auf den Autobahnen liegt mehr Abfall

Die Übergabe der Nationalstrassen von den Kantonen an den Bund verlief gut. Einzig die Sauberkeit lässt etwas zu wünschen übrig.

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Blick auf die A 8 bei Alpnach. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Blick auf die A 8 bei Alpnach. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Mit dem Inkrafttreten der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) per 1. Januar ist es in Obwalden zu zahlreichen Neuregelungen gekommen. Die markanteste Änderung betrifft das 35 Kilometer lange Nationalstrassennetz, das in den Besitz des Bundes übergeht. Dieser hat folglich auch sämtliche Kosten zu tragen.

Knappes Budget – mehr Güsel
Für den betrieblichen Unterhalt (Reinigungsdienst und kleinere Unterhaltsarbeiten) ist neu die Zentras zuständig. Sie hat ihren Sitz in der Sprengi in Emmen. Der Kanton Obwalden ist zusammen mit den Kantonen Luzern, Nidwalden und Zug der Zentras zugeteilt. «Die Zusammenarbeit funktioniert gut», sagt der Obwaldner Strasseninspektor Rolf Kaufmann. Für die Benutzer der Nationalstrassen ändere sich nichts. Dass die Autostrasse jedoch seit Anfang Jahr nicht mehr ganz so sauber ist wie zuvor, bestreitet er nicht. «Wir sind ein Tourismuskanton und haben deswegen auf der A 8 wöchentlich einen Rundgang gemacht», sagt Kaufmann.

Markus Villiger und Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.