Auf Melchsee-Frutt wird gehämmert und gesprengt

Der harte Fels bringt die Bauarbeiter ins Schwitzen. Auf Melchsee-Frutt wird sogar Sprengstoff für den Bau der neuen Bergstation eingesetzt.

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Das Gestein wird gesprengt oder weggehämmert - und danach abtransportiert. (Bild: Robert Hess)

Das Gestein wird gesprengt oder weggehämmert - und danach abtransportiert. (Bild: Robert Hess)

Die Bauarbeiten für die neue Bergstation auf Melchsee-Frutt gehen planmässig voran. Derzeit ist man am Aushub. Dies geschieht einerseits mit einem Bagger, der die Felsstücke weghämmert. Anderseits kommt auch Sprengstoff zum Einsatz – rund fünf Mal pro Tag ist das dumpfe Grollen zu hören. «Sprengen verboten» heisst die Devise rund um einen bestehenden Masten der alten Seilbahn. «Hier dürfen wir aus Sicherheitsgründen natürlich nicht einfach drauflos sprengen», sagt Xander Seiler, Geschäftsführer der Sportbahnen.

100 Meter langer Tunnel

Gesprengt wird seit Donnerstag auch unmittelbar neben der bestehenden Bergstation. Hier entsteht ein rund hundert Meter langer Tunnel, der – zusätzlich mit einem Lift – von der alten zur neuen Bergstation führen wird. «Es ist schon eine aussergewöhnliche Baustelle», sagt Seiler. «Bis jetzt sind wir tiptop unterwegs, alles läuft nach Plan.» Die Aushubarbeiten sollen noch dieses Jahr abgeschlossen werden. Nächstes Jahr folgen die ersten Betonierungsarbeiten.

Adrian Venetz/Neue Obwaldner Zeitung