Auf Schuldenrekord folgt eine Steuersenkung

Noch nie war Engelberg so stark verschuldet wie vor einem Jahr. Doch jetzt sieht die Lage ganz anders aus.

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Der Engelberger Finanzchef Seppi Hainbucher. (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

Der Engelberger Finanzchef Seppi Hainbucher. (Bild: Geri Wyss / Neue NZ)

«Im Extremfall müssten wir gewisse Investitionen überdenken», sagte Engelbergs Talamann (Gemeindepräsident) Martin Odermatt vor einem Jahr. Die Gemeinde wies schon 2010 im Kanton eine Rekordverschuldung auf. Für das Jahr 2013 wurde damals ein Anstieg der Schulden auf über 30 Millionen Franken erwartet. Das sei eine «Schmerzgrenze», sagte Finanzchef Seppi Hainbuchner.
Und nun die Überraschung: An der nächsten Gemeindeversammlung soll der Gemeindesteuerfuss von 4,85 auf 4,6 Einheiten gesenkt werden. Dadurch gehen der Gemeinde rund eine Million Franken verloren. Letztmals hatte Engelberg 2009 die Steuern von damals 5,05 auf 4,85 Einheiten reduziert.

Seppi Hainbuchner sieht gute Gründe für die Steuersenkung: Seit Jahren schreibt die Einwohnergemeinde Engelberg schwarze Zahlen. Auch im Budget 2013 ist ein Überschuss von 1,5 Millionen Franken vorgesehen – die Steuersenkung bereits eingerechnet.

Geri Wyss und Markus Von Rotz

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