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Auf Turren kann man bald auch schlafen

Ab Frühsommer 2019 wird den Gästen auf Turren neben dem Restaurant auch eine Übernachtungsmöglichkeit angeboten. Seit Juni wird gebaut. Ins neue Turrenhuis mit 51 Betten werden rund 3.5 Millionen Franken investiert.
Robert Hess
Das «Turrenhuis» auf 1562 Metern über Meer soll im Frühsommer 2019 bezugsbereit sein. (Bilder: Robert Hess (Lungern, 21. September 2018))

Das «Turrenhuis» auf 1562 Metern über Meer soll im Frühsommer 2019 bezugsbereit sein. (Bilder: Robert Hess (Lungern, 21. September 2018))

«Selbstverständlich hat das gute Wetter seit dem Baubeginn Anfang Juni einiges dazu beigetragen, dass die Arbeiten bei der Erstellung des neuen ‹Turrenhuis› bisher programmgemäss verliefen», berichtet der Alpnacher Unternehmer Theo Breisacher im Gespräch mit unserer Zeitung. Wichtig für den termingerechten Baufortschritt seien auch «der grosse Einsatz und die gute Arbeit der beteiligten einheimischen Unternehmen und ihrer Mitarbeiter auf einer schwierigen Baustelle gewesen», lobt Breisacher. Er macht auch darauf aufmerksam, dass die Baumaschinen inklusive Kran sowie der Grossteil der Baumaterialien auf einer schmalen Alpstrasse, die oft zentimetergenaues Fahren verlangt, transportiert werden müssen. Voraussichtlich nur einmal wird ein Helikopter eingesetzt: Ab 15. Oktober werden die Holzelemente des Daches vom Tal her aus der Luft auf das oberste Geschoss des neuen Gebäudes gesetzt.

Betten runden das Angebot ab 2019 ab

Heute bestehen die Anlagen rund um die Turren-Bahn aus der erneuerten Luftseilbahn Lungern-Turren, der Berg- und Talstation inklusive Verwaltungs-/Mehrfamilienhaus und Parkplätzen im Tal, dem 2017 eröffneten Restaurant Turren mit Erlebnis-Kinderspielplatz sowie der grosszügig eingerichteten barrierefreien Grillstelle auf dem Turrengrat. Vervollständigt werden die Anlagen mit dem neuen «Turrenhuis» als Ersatzbau für die alte Turrenhütte am gleichen Standort.

Bergstation mit Restaurant, im Hintergrund die Baustelle.

Bergstation mit Restaurant, im Hintergrund die Baustelle.

«Damit soll den künftigen Gästen eine heimelige und ansprechende Übernachtungsmöglichkeit mit insgesamt 51 Betten zur Verfügung stehen», sagt Breisacher. Angeboten werden fünfzehn 2-Bett-Zimmer sowie sieben 3-bis-4-Bett Studios. Alle Zimmer und Studios verfügen über eine eigene Küche. Abgerundet wird das Angebot überdies mit einem modern ausgestatteten Seminarraum für 30 Personen. Ferner wird im Gebäude auch eine öffentliche rollstuhlgängige Toilettenanlage eingerichtet.

Geheizt wird mittels Erdsonden

Die Verpflegung der «Turrenhuis»-Gäste ist – neben der eigenen Küche im Zimmer – auch durch das benachbarte Restaurant gewährleistet. Geheizt werden die gesamten Anlagen auf Turren mittels Erdsonden. Für die Wärme-Versorgung im Restaurant sind fünf Erdsonden in eine Tiefe von je 240 Metern geführt worden, beim Neubau werden es vier Sonden auf je 180 Metern sein. Geplant ist, dass bis zirka Mitte November das Haus überdacht, die Fenster eingesetzt und die Fassade zum Teil geschindelt ist. Das Haus soll im Frühsommer 2019 eröffnet werden.

Über 15 Millionen Franken investiert

«Die Investitionen für das neue Turrenhuis betragen rund 3.5 Millionen Franken», sagt Theo Breisacher auf Nachfrage. In die bereits bestehenden Anlagen hatte er insgesamt rund 12 Millionen investiert. Der Alpnacher Unternehmer ist nicht nur Investor und Besitzer der Turren-Anlagen in Lungern, er trägt mit seiner Familie heute und künftig auch die volle wirtschaftliche Verantwortung und das Risiko des Betriebes.

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