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Obwaldner Gewerbeverband zeichnet drei Firmen aus

Zwei Firmen aus der Baubranche und ein «Lebensmittler» sind die Preisträger 2017 des Gewerbeverbandes Obwalden. Formen nehmen bereits die Feierlichkeiten zum 100-Jahr-Jubiläum an.
Robert Hess
Präsident John de Haan leitete die 99. Generalversammlung des Gewerbeverbandes, der 2019 jubiliert. (Bilder: Robert Hess (Sarnen, 16. Mai 2018))

Präsident John de Haan leitete die 99. Generalversammlung des Gewerbeverbandes, der 2019 jubiliert. (Bilder: Robert Hess (Sarnen, 16. Mai 2018))

Fachspezifisches Know-how, Innovationskraft, nationale Ausstrahlung, Familienunternehmen mit rund 80 Jahren Erfahrung, Erfolg am Markt, Glaube an die Zukunft und Investitionen in den Betriebsstandort «sind einige der Faktoren, welche die Jury überzeugt haben. Der KMU-Anerkennungspreis 2017 des Gewerbeverbandes wird an die Firma Fanger Beton + Kies AG, Sachseln, verliehen», erklärte Hans-Ruedi Durrer, stellvertretender Direktor der Obwaldner Kantonalbank, an der 99. Generalversammlung des Gewerbeverbandes Obwalden in Sarnen – der letzten vor dem Jubiläum (siehe unten).

Die Firma Fanger ist 1940 von Bauunternehmer Paul-Fanger-von Moos gegründet worden. Heute stehen Verwaltungsratspräsident Fredy Fanger und Geschäftsführer André Steger an der Spitze des Unternehmens mit rund 100 Mitarbeitenden. Mit dem KMU-Anerkennungspreis zeichnet der Obwaldner Gewerbeverband zusammen mit der Kantonalbank Unternehmen aus, die sich durch Innovation und besondere Leistungen von der Norm abheben. Der Anerkennungspreis ist mit 5000 Franken dotiert, welche wie die beiden Wertschätzungspreise von je 1000 Franken von der Kantonalbank gesponsert werden.

Vertreter der drei ausgezeichnen Firmen nehmen die Ehrungen entgegen.

Vertreter der drei ausgezeichnen Firmen nehmen die Ehrungen entgegen.

Statt die Plätze auf dem Treppchen mit den Rängen 2 und 3 zu belegen, können jeweils zwei weitere KMU den Wertschätzungspreis entgegennehmen. «Vom KKL bis zum Frauenkloster und unzähligen weiteren Orten ist die Schreinerei Amschwand AG in Kerns mit qualitativ hochstehendem Material und grossem Engagement tätig», erklärte OKB-Bankrätin Gerda Lustenberger in ihrer Laudatio. Die Kernser Schreinerei ist 1957 von Alois und Gertrud Amschwand-Fischer gegründet worden. Seit 36 Jahren führt Sepp Amschwand das Unternehmen mit derzeit 35 Mitarbeitenden. Er nahm den Preis zusammen mit seinem Sohn Christoph entgegen und meinte zu den rund 120 Anwesenden im Saal: «Ich bin stolz, den Namen Obwalden nach aussen zu tragen. Und ich freue mich besonders, wenn es mir wie kürzlich gelingt, einen namhaften Auftrag für die Erweiterung des Stadtcasinos Basel gegen grosse in- und ausländische Konkurrenz nach Obwalden heimzunehmen.

Pasta-Geschmack in der Luft

Doch genug von Beton und Holz! Beim zweiten Wertschätzungspreis kamen denn auch «Lebensmittler» zum Zuge. Mit dem Firmen-Leitsatz «Andersch guet» kündigte Gerda Lustenberger die Firma Pastarazzi mit Betrieben in Sarnen, Luzern und Stans als weiteren Preisträger an. Ein Geruch von Pasta schien in der Luft des «Krone»-Saals zu liegen, als sie in launigen Worten die Geschichte des jungen Unternehmens seit der Gründung 2012 im Sarner Lindenhof erzählte. Den mit 1000 Franken dotieren Preis nahmen die drei Inhaber Benito Omlin, Kim Zumstein und Markus Hurschler entgegen.

Alles einstimmig und ein Appell von Frau Landammann

Die ordentlichen Traktanden der 99. Generalversammlung des Obwaldner Gewerberbandes wurden unter der Führung von Präsident John de Haan alle diskussionslos und einstimmig genehmigt. Für eine weitere Amtsdauer wurden die Vorstandsmitglieder Sebi Schwegler, Sachseln, und Lucky Röthlin, Kerns, bestätigt. Mit grossem Beifall wurde Präsident John de Haan auf weitere zwei Jahre gewählt. In seinem Schlusswort dankte er dem zurücktretenden Volkswirtschaftsdirektor Niklaus Bleiker für das grosse Engagement zu Gunsten des Gewerbes und den Einsatz für den ganzen Kanton. Im Anschluss an die Generalversammlung appellierte Frau Landammann Maya Büchi, kantonale Finanzdirektorin, eindringlich, das Spar-/Steuerpaket zur Sanierung des Finanzhaushalts zu unterstützen. Es kommt am 23. September zur Abstimmung. Auch mit der geplanten Steuererhöhung bleibe Obwalden für Unternehmen ein attraktiver Kanton. Wichtig sei, das Gesamtpaket zu akzeptieren, das 40 Millionen Franken bringe, und mit dessen Realisierung Obwalden auch künftig als «aufstrebender und solider Kanton» wahrgenommen werde. (rh)

100 Jahre Gewerbeverband

Die geplanten Feierlichkeiten und Anlässe zum 100-Jahr-Jubiläum des Gewerbeverbandes Obwalden im kommenden Jahr nehmen Formen an. Laut Geschäftsführer Emmanuel Hofer ist nicht ein einziges grosses Jubiläumsfest geplant, sondern von der GV 2019 bis zur GV 2020 sollen einzelne Anlässe mit verschiedenen Schwerpunkten in allen sieben Gemeinden durchgeführt werden. So sind beispielsweise in Kerns im Spätherbst 2019 Berufsmeisterschaften und eine Mini-Bildungsmesse sowie Informationen für Lehrstellen-Suchende geplant. Die GV 2019 soll in Sarnen im Rahmen einer Gala-Veranstaltung mit Verleihung des Unternehmerpreises stattfinden, während die GV 2020 im Mai auf Turren in Lungern vorgesehen ist. In Engelberg hofft man, am 10. Januar 2020 im neuen Grand Hotel Titlis Gastrecht mit Besichtigung zu geniessen. Der Neujahrsapéro wäre im Kursaal angesagt. (rh)

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