AUSSTELLUNG: Das Giswiler Gewerbe ist in Hochform

Gross und Klein zog es am Wochenende an die Giswiler Gewerbeausstellung. Dort zeigten 120 Betriebe, was sie zu bieten haben. Ebenso war für Unterhaltung gesorgt.

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Paul Rohrer (links) und Niklaus Durrer interessieren sich für eine Bohrmaschine. (Bild Roger Zbinden/Neue OZ)

Paul Rohrer (links) und Niklaus Durrer interessieren sich für eine Bohrmaschine. (Bild Roger Zbinden/Neue OZ)

«Wenn die Giswiler etwas auf die Beine stellen, dann hauts hin. Das weiss man», lobte Luke Gasser die Gewerbeausstellung. Dann fuhr er fort: «Ich finde es super, dass man bei diesem Konzept einmal sieht, was hinter den verschiedenen Gewerben steht.»

Dass dem so ist, davon konnten sich während dreier Tage 10'000 Besucherinnen und Besucher überzeugen. Die rund 120 Aussteller warteten mit einer riesigen Produktpalette, Qualität, Innovation, Information, Unterhaltung, Fantasie, Kreativität und vielen Attraktionen auf. «Es war genial, was die Aussteller geboten haben», kommentierte OK-Präsident Martin Burch gestern Abend entsprechend erfreut. Verglichen mit der letzten Gewerbeausstellung vor zehn Jahren, habe die Ausstellung eine gleich grosse Besucherzahl anzulocken vermocht. Damit sei das gesteckte Ziel erreicht worden. Gleichzeitig zeigte Burch sich erleichtert, dass die Grossveranstaltung ohne Unfälle über die Bühne gegangen war.

Brücken in Beton gegossen
Bereits zum dritten Mal wurde in Giswil Einblick hinter die Kulissen von Betrieben geboten, die man sonst nur vom Vorübergehen kennt. Zu diesen gehört sicher die Fanger AG, Betonvorfabrikation und Pneukrane. Fredy Fanger führte seine Besucher durch die 60 Meter lange Halle, wo Elemente für Eisenbahnbrücken hergestellt werden. Auch vorfabrizierte Fussgängerunterführungen konnten bestaunt werden. Deren Elemente würden bis zu 30 Tonnen wiegen, sagte Fanger. Imposant waren auch die bis zu 80 Meter hohen Krane. Bei der Fanger AG können junge Leute den neuen Beruf des Betonwerkers erlernen. Auch die Metzgerei von Moos gehört zu den vielen Giswiler Betrieben, die Lehrlinge ausbilden. Peter von Moos hat die sonst den Kunden nicht zugänglichen Räume für einmal geöffnet. Der Rundgang liess erahnen, wie aufwändig die Zubereitung von Geräuchertem, Würsten und Fleisch ist.

Mit einer Neuheit just zur Gewerbeausstellung wartete die Molkerei Schnider auf. Sie promovierte einen Schacher-Seppli-Käse.

Monika Barth

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.