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AUSZEICHNUNG: Karate-Meister gewinnt Obwaldner Sportpreis 2017

Klaus Ming bringt seit über 35 Jahren den Jugendlichen den Karatesport näher. Dass er als Vertreter einer Randsportart den Sportpreis erhält, überrascht ihn.
Karateka Klaus Ming im Trainingsraum des Karate Do Obwalden. (Bild: Corinne Glanzmann (Sarnen, 18. August 2015))

Karateka Klaus Ming im Trainingsraum des Karate Do Obwalden. (Bild: Corinne Glanzmann (Sarnen, 18. August 2015))

Matthias Piazza

matthias.piazza@obwaldnerzeitung.ch

«Ich hätte nie damit gerechnet, dass jemand wie ich, der aus einer Randsportart kommt, den Obwaldner Sportpreis erhält», freut sich Klaus Ming. Der 61-Jährige ist in Lungern aufgewachsen, wohnt in Sarnen und betreibt seit mehr als 40 Jahren Karate. Seit 1981 trainiert er Jugendliche und Erwachsene. «Der Preis ist ein Zeichen dafür, dass die Sportart auch ausserhalb der Karatekreise anerkannt wird.» Er sei von einer positiven Wirkung überzeugt.

«Mir ist aber wichtig, dass der Preis eigentlich nicht mir allein, sondern sämtlichen fast 200 Aktivmitgliedern unseres Vereins Karate Do Obwalden gebührt.» Ein grosses Anliegen sei ihm deshalb, dass die Preisvergabe, deren Datum noch nicht festgelegt wurde, an einem Karateanlass stattfinde.

Beeindruckt von der hervorragenden Arbeit

Mit der Vergabe des diesjährigen mit 5000 Franken dotierten Sportpreises wolle er einen grossen Förderer einer Randsportart ehren, begründete der Kanton in einer Mitteilung. «Das Bildungs- und Kulturdepartement ist beeindruckt von der hervorragenden Arbeit, die Klaus Ming in den verschiedensten Bereichen für den Karatesport geleistet hat und immer noch leistet», heisst es weiter. Der Preisträger habe sich nicht nur im Kanton Obwalden als hervorragender Sportförderer verdient gemacht, sondern weit über die Kantons- und sogar über die Landesgrenze hinaus.

Klaus Ming ist Gründungsmitglied des Vereins Karate Do Obwalden und immer noch im Vorstand. Der Verein betreibt inzwischen vier Dojos – so heissen die Trainingsräume beim Karate – in Sarnen, Sachseln, Giswil und Hergiswil. Neben seiner Tätigkeit als Trainer war Klaus Ming auch Organisator von vielen regionalen, nationalen und internationalen Wettkämpfen bis hin zu Europameisterschaften, die er als OK-Präsident in Sarnen organisierte.

«Karate macht einfach Spass», begründet Klaus Ming seine jahrzehntelange Begeisterung, die er gerne auf Jüngere übertrage. «Der Sport ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für Körper und Geist, auch wenn man die Fortschritte nicht sofort sieht.»

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