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Auto stürzt in Lungerersee: Unfallursache bleibt ein Rätsel

Anfang Juli verlor ein Autofahrer bei einem Sturz in den Lungerersee sein Leben. Die Unfallursache werde wohl nie restlos geklärt werden, so die Verkehrspolizei Obwalden. Alkohol, Drogen und medizinische Probleme können aber ausgeschlossen werden.
Oliver Mattmann
Am 9. Juli ist am frühen Morgen ein Auto von der Brünigstrasse abgekommen und in den Lungerersee gestürzt. Der Lenker (41) konnte nur noch tot geborgen werden. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)

Am 9. Juli ist am frühen Morgen ein Auto von der Brünigstrasse abgekommen und in den Lungerersee gestürzt. Der Lenker (41) konnte nur noch tot geborgen werden. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)

Ein Autofahrer aus dem Aargau hat am 9. Juli bei einem tragischen Unfall im Lungerersee sein Leben verloren. Weshalb der 41-jährige Lenker damals mit seinem Wagen von der Brünigstrasse abkam, rund sieben Meter in den See stürzte und angeschnallt ertrank, dürfte nie restlos geklärt werden. Dies sagt der stellvertretende Leiter der Verkehrspolizei Obwalden, Martin Kathriner, auf Anfrage unserer Zeitung. Die Ermittlungen hätten in der Zwischenzeit ergeben, dass beim verunglückten Lenker kein medizinisches Problem bestanden habe. Auch seien weder Alkohol noch Drogen im Spiel gewesen. Die Abklärungen hätten zudem keine technischen Auffälligkeiten am Wagen ans Licht befördert. «Das Fahrzeug war vor nicht allzu langer Zeit noch gewartet worden», hält Martin Kathriner fest. Aufgrund der Rekonstruktion des Unfalls geht die Polizei auch nicht davon aus, dass der Lenker mit übersetzter Geschwindigkeit unterwegs gewesen war.

Er war bereits um 5.30 Uhr unterwegs

Tatsache ist, dass sich der Unfall kurz nach einer Kurve in einem Bereich mit Tempo 80 ereignete. Zudem waren noch nicht viele andere Automobilisten anzutreffen. Dies ist mit ein Grund, dass es faktisch keine Zeugen gibt. Stellt sich die Frage, warum der Lenker aus dem Aargau an einem Montagmorgen um etwa 5.30 Uhr bereits am Brünig unterwegs war. Dazu Martin Kathriner: «Soweit wir aus seinem Umfeld erfahren haben, hatte er frei und befand sich auf einer Pässefahrt.» Zu dieser frühen Tageszeit herrscht auf der Strecke bedeutend weniger Verkehr als tagsüber.

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