AUTOBAHNVIGNETTE: Christoph von Rotz will Expressspur für Reiche

Wer mehr zahlt, soll Vorteile haben. Das sagt der Obwaldner SVP-Nationalrat und regt statt höhere Vignettenpreise für alle eine Luxus-Vignette für Reiche an.

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Auf dreispurigen Autobahnen soll die dritte Spur zur Expressspur werden. (Karikatur Jals)

Auf dreispurigen Autobahnen soll die dritte Spur zur Expressspur werden. (Karikatur Jals)

Der Bund prüft derzeit, die Gebühr der Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken zu erhöhen. «Wir sind grundsätzlich gegen neue und höhere Gebühren und Abgaben», sagt der Obwaldner SVP-Nationalrat Christoph von Rotz. Weil er als Mitglied der Verkehrskommission Kenntnis hat vom kommenden Finanzbedarf und der drohenden Vignettenpreis-Erhöhung, bringt er nun eine neue Idee ins Spiel. Er will wissen, was der Bundesrat von der Einrichtung eigentlicher Expresslinien zur Finanzierung der Strasse hält.

Konkret schwebt von Rotz vor, dass auf den rund 90 dreispurigen Autobahnen künftig die dritte Spur jenen vorbehalten bleiben könnte, die sich bereit erklärten, mehr als die jetzt diskutieren 100 Franken Autobahngebühr zu bezahlen. Von Rotz: «Es wäre wie bei der Bahn. Wer ein 1.-Klasse-Ticket löst, hat auch bequemere Stühle oder eine ruhigere Fahrt.»

Jürg Auf der Maur

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag im Inlandteil der Neuen Luzerner Zeitung.