Autofahrer aus Mangel an Beweisen freigesprochen

Mit netto 33 km/h zu viel auf dem Tacho wurde ein Zürcher Personenwagen in Lungern von der Polizei geblitzt. Wer aber sass am Steuer?

Robert Hess
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Tempo-Messung innerorts. Im Bild eine trickreiche Radaranlage der Luzerner Polizei. Themenbild. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Tempo-Messung innerorts. Im Bild eine trickreiche Radaranlage der Luzerner Polizei. Themenbild. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Ein Zürcher Personenwagen geriet im vergangenen Juni in Lungern ausserorts in eine Geschwindigkeitskontrolle. Das Auto war 33 km/h zu schnell unterwegs. Der Fahrzeughalter hatte gegen die Strafbefehle der Obwaldner Staatsanwaltschaft Beschwerde erhoben. Die Polizei hatte bei der Kontrolle das Fahrzeug nur von hinten fotografiert.

Am der Verhandlung vor dem Kantonsgericht stellte sich der Verteidiger am vergangenen Freitag auf den Standpunkt, es sei nicht nachgewiesen, dass es sich beim Fahrer um den Beschuldigten handle. Auch die Befragung durch das Gericht brachte keine Rückschlüsse. Der Beschuldigte konnte sich nicht mehr erinnern, wo er an jenem Tag war oder ob jemand anders seinen Wagen gefahren hat. Das Kantonsgericht konnte ihm die Geschwindigkeitsüberschreitung nicht zweifelsfrei nachweisen und sprach ihn frei.

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