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BAGGERKOORDINATOR: Bärti Bucher: «Es war überall dunkel»

Bärti Bucher badete am 15. August 1997 noch im See, bevor das Unwetter über Sachseln hereinbrach. Danach war er eine Woche für den Zivilschutz im Einsatz.
Bärti Bucher war nach dem Hochwasser für den Zivilschutz im Einsatz. Unser Bild zeigt ihn an der Brünigstrasse. (Archivbilder: Peter Fischli/OZ (Sachseln, 21. August 1997))

Bärti Bucher war nach dem Hochwasser für den Zivilschutz im Einsatz. Unser Bild zeigt ihn an der Brünigstrasse. (Archivbilder: Peter Fischli/OZ (Sachseln, 21. August 1997))

Bärti Bucher war am 15. August auf der Frutt. «Es war ein sehr schwüler Tag. Wir wollten nicht zu spät heim und gingen dann noch mit den Kindern im Sarnersee baden, bis wir sahen, wie sich die Wolken auftürmten.» Bald kamen alle Bäche, es wollte nicht aufhören, das Wasser drängte sich durch die Quartiere. Obwohl er selber in Sachseln in der Nähe der Maxon wohnte, bekam er das Ausmass des Unwetters im Dorfzentrum nicht mit. Er stellte aber fest, dass der Verkehr auf der Strasse nicht mehr rollte. «Und das Licht ging aus, es war einfach überall dunkel, ein Grund, nicht nach draussen zu gehen.» Wegen des Stromausfalls war die Alarmierung von Rettungskräften schwierig. «Ich wurde erst am nächsten Morgen aufgeboten und sagte noch zur Familie, ich brächte ein Brot heim, in der Annahme, der Einsatz sei kurz. Es gab dann kein Sachsler Brot.» Der Einsatz dauerte eine Woche. Sein Auftrag war, das Ausbaggern der Bäche mit den Baumeistern zu koordinieren, die er auch in Nidwalden aufbieten musste. «Ich habe in den vergangenen Jahren oft gedacht, hätte man die Bäche nicht verlegt, wäre Sachseln wieder überschwemmt worden.» (mvr)

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