Bananen in Obwalden: Sarner staunt über seinen Strauch

Kaspar Leu hat den geschenkten Baum vor drei Jahren in seinen Garten gepflanzt. Ob die Bananen wohl essbar sind?

Martin Uebelhart
Merken
Drucken
Teilen
Blühender Bananenbaum im Garten von Kaspar und seiner Frau am Sonnenberg in Sarnen.

Blühender Bananenbaum im Garten von Kaspar und seiner Frau am Sonnenberg in Sarnen.

Bilder: PD

Vor drei Jahren haben Kaspar Leu und seine Frau einen Bananenbaum geschenkt erhalten und ihn flugs in ihren kleinen Garten neben ihrem Haus am Sarner Sonnenberg gepflanzt. «Zuvor stand er in einem Wintergarten und hat dort immer geblüht», erzählt Kaspar Leu. «Jetzt blüht er zum ersten Mal in unserem Garten», freut sich der 87-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Zudem seien auch kleine Banänchen zu erkennen.

Dieses Jahr hätten sie ihn einmal nicht zurückgeschnitten, so sei er mittlerweile fünf Meter hoch geworden. Zuvor hätten sie den Baum jeweils bodeneben abgeschnitten und das Wurzelwerk in der kalten Jahreszeit vor Frost geschützt. In ihrem kleinen Garten haben die Leus auch noch Reben, einen Birnbaum, einen Apfelbaum, Palmen und ein Stück Rasen. Die Arbeit im Garten falle ihm zusehends schwerer, sagt Kaspar Leu. Zu jäten gebe es immer einiges.

Laut Gartensachverständigen ist es nicht aussergewöhnlich, dass ein Bananenbaum auch in unseren Breitengraden blüht. Die Früchte werde man aber wohl nicht essen können.

Der Baum hat mittlerweile eine stattliche Grösse erreicht.

Der Baum hat mittlerweile eine stattliche Grösse erreicht.