BANKEN: Obwaldner Kantonalbank bestätigt Gewinn

Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat im ersten Halbjahr 2014 einen Gewinn von 6,424 Mio. Fr. erzielt, exakt gleichviel wie im ersten Semester 2013. Die Bank ist aber gewachsen: Erstmals weist sie eine Bilanzsumme aus, die über 4 Mrd. Fr. liegt.

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Die OKB, hier im Bild die Filiale in Engelberg, informierte über die Entwicklung im ersten Halbjahr 2014. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Die OKB, hier im Bild die Filiale in Engelberg, informierte über die Entwicklung im ersten Halbjahr 2014. (Bild: Keystone / Gaetan Bally)

Wie die OKB am Dienstag mitteilte, ist die Bilanzsumme seit Anfang Jahr um 2,4 Prozent von 3,924 Mrd. Fr. auf 4,020 Mrd. Fr. gewachsen. Die Ausleihungen nahmen um knapp 2 Prozent auf 3,274 Mrd. Fr. zu. Das Volumen der Hypotheken vergrösserte sich dabei um 1,2 Prozent auf 2,814 Mrd. Franken.

Die OKB verwaltete Mitte 2014 Kundengelder von 3,344 Mrd. Franken, knapp 3 Prozent mehr als Ende 2013. Als erfreulich bezeichnete die Bank das Wachstum bei den Spargeldern, die um 2,6 Prozent auf 1,676 Mrd. Fr. zulegten.

Der Bruttoerfolg konnte im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,8 Prozent auf 26,65 Mio. Fr. erhöht werden. Möglich wurde dies dank des Zinsengeschäftes, dessen Erfolg um 2,7 Prozent auf 20,51 Mio. Fr. gesteigert werden konnte. Rückläufig war der Erfolg dagegen bei den Kommissionen und Dienstleistungen und beim Handel.

Um 1,1 Prozent auf 13,61 Mio. Fr. zugenommen hat im ersten Semester gegenüber der Vorjahresperiode der Geschäftsaufwand. Als personelle und finanzielle Herausforderung bezeichnete die OKB die Umsetzung der vielen regulatorischen Vorgaben. Der Cashflow (Bruttogewinn) nahm um 0,4 Prozent auf 13,05 Mio. Fr. zu. (sda)