Bankräuber: Prozess vertagt

Am Dienstag standen die zwei Bankräuber vor Gericht, welche die Obwaldner Kantonalbank in Alpnach überfielen. Der Prozess geht später weiter.

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Ein Angestellter der Sicherheitsfirma Securitas im Dezember 2009 vor der Obwaldner Kantonalbank. In Alpnach gab es im Jahr 2009 vier Banküberfälle auf die Raiffeisenbank und die Obwaldner Kantonalbank. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Ein Angestellter der Sicherheitsfirma Securitas im Dezember 2009 vor der Obwaldner Kantonalbank. In Alpnach gab es im Jahr 2009 vier Banküberfälle auf die Raiffeisenbank und die Obwaldner Kantonalbank. (Bild: Philipp Schmidli / Neue LZ)

Auf einen zwei-tägigen Prozess gegen zwei Bankräuber, die 2009 die Obwaldner Kantonalbank in Alpnach überfallen hatten, war das Kantonsgericht Obwalden vorbereitet. Am Dienstagabend nach der Verhandlung gegen den ersten Angeklagten wurde der zweite Prozesstag ohne Angabe von Gründen abgesagt.

Vor Gericht stand ein deutscher Angeklagter. Für ihn werden vom Staatsanwalt sechs Jahre verlangt. Er hielt ihm unter anderem mehrfachen Raub und mehrfache Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Handel mit Heroin und Methadon) vor. Entgegen dessen eigenen Aussagen geht der Staatsanwalt davon aus, dass der Angeklagte D. nicht nur Mittäter, sondern Drahtzieher gewesen sei.

Die amtliche Verteidigerin machte Zweifel an der Beweisführung geltend und erklärte, er habe ein Geständnis abgelegt. Der Angeklagte bezeichnete seine Tat als «den grössten Blödsinn meines Lebens».

Kurt Liembd

<strong>Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.</strong>