BAUDEPONIEN: Die Regierung soll weitsichtiger planen

Ein Postulat will den Kanton Obwalden in die Pflicht nehmen, die Deponien für Bauaushub sorgfältiger zu planen.

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Ein Lastwagen kippt in der Deponie Hinterberg (Alpnach) Bauaushub. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Ein Lastwagen kippt in der Deponie Hinterberg (Alpnach) Bauaushub. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

FDP-Kantonsrat Walter Hug hat ein Postulat eingereicht, das den «Deponienotstand» in Obwalden beheben soll. Darin wird von der Regierung gefordert, das Deponiekonzept dahin zu verbessern, dass der auf Baustellen anfallende Aushub entsorgt werden kann.

Im Winter musste das Material aus Baustellen gemäss verschiedenen Baufirmen wegen Platzmangels kostspielig in andere Kantone transportiert werden. Die Verantwortlichen hätten es verpasst, nahtlos an die Schliessung alter Deponien neue zu eröffnen, wurde kritisiert.

In seiner Antwort auf das Postulat verweist der Regierungsrat darauf, dass im Deponiekonzept alle damals «als geeignet erkannten Abbau- oder Deponiestandorte» beurteilt worden sind. Mittlerweile stehen vier davon in der Phase des Bewilligungsgesuchs. Das Deponiekonzept zu ändern, sei deshalb nicht erforderlich, so der Regierungsrat. Er beantragt, das Postulat abzulehnen.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.