BAUERNVERBAND OBWALDEN: Bauern beklagen Kulturlandverlust

Das Image der Bauern hat sich verbessert, hiess es an der GV des Bauernverbandes. Bei der Vermarktung jedoch müsse man noch zulegen.

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Präsident Walter Furrer stellte eingangs der Generalversammlung des Obwaldner Bauernverbandes mit Freude fest, dass sich das Vertrauen der Bevölkerung in die Schweizer Landwirtschaft verbessert habe. 

Dem stimmt Urs Schneider, Vizedirektor des Schweizerischen Bauernverbandes, zu: «Die Bauern müssten sich aber noch mehr dafür einsetzen, dass einheimische Produkte bevorzugt werden.» In der Diskussion wurde von verschiedener Seite der Kulturlandverlust als Kehrseite zu den Steuervergünstigungen angesprochen. 

Es wurde davor gewarnt, dass mit dem Herunterfahren der Steuerschraube wertvolles Kulturland überbaut und zubetoniert werde. Furrer dazu: «Vielleicht müsste sich die Gesellschaft fragen, was für das Leben eigentlich wichtig und zählbar ist: möglichst viel Geld, Wohlstand, eine überbaute Landschaft oder die Sorge zum Kulturland.»

Paul Küchler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung