BAUGESETZ: Heimatschutz sagt entschieden Nein

Die umstrittenen geplanten Wohnzonen in Obwalden rufen die kantonale Sektion des Heimatschutzes auf den Plan. Sie kann den Plänen von Kantons- und Regierungsrat nichts Gutes abgewinnen,

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Blick über Flüeli-Ranft nach Sarnen. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

Blick über Flüeli-Ranft nach Sarnen. (Archivbild Robert Hess/Neue OZ)

In einer sehr ausführlichen Stellungnahme lässt die Sektion wenig Gutes an den Wohnzonen für Vermögende, über die am 29. November abgestimmt wird. Der Kanton müsse einen grossen Aufwand als Immobilienvermittler leisten, ohne eine Garantie für neue Steuereinnahmen zu haben. Es drohe Rechtsunsicherheit. Der Kanton sei unter Erfolgsdruck und werde aus diesem Grund bei der Gestaltung der Baurichtlinien wohl nicht so konsequent wie nötig sein.

Im Gegensatz zu Bauten in Landwirtschaftszonen und herkömmlichen Bauzonen erhalte ein Bauvorhaben in den neuen Sonderbauzonen einen ungleich grösseren Spielraum. Die wohlklingende Formulierung «sorgfältige Einfügung in die Landschaft» verschleiere, dass die Auswirkungen solcher Bebauungen auf das Landschaftsbild des Kantons erheblich seien.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag, 14. November in der «Neuen Obwaldner Zeitung».