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BAUPROJEKT: «Liposa» verändert das Sarner Dorfbild

Wo früher die Firma Huwyler Haushaltwaren und Sportartikel verkaufte, entsteht an der Ecke Linden-/Poststrasse bis im Herbst 2019 ein markanter Neubau.
Markus Villiger
So wie auf der Visualisierung links soll das Projekt Liposa dereinst aussehen. Der Neubau ersetzt zwei heutige Teilbauten (unten). (Bild: Visualisierung: PD)

So wie auf der Visualisierung links soll das Projekt Liposa dereinst aussehen. Der Neubau ersetzt zwei heutige Teilbauten (unten). (Bild: Visualisierung: PD)

Markus Villiger

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Das Bauprojekt besteht aus zwei Gebäuden. Neben Geschäftsräumlichkeiten im Sockelgeschoss werden neun Wohnungen mit 2? bis 4? Zimmern gebaut. Das Geschäftslokal mit dem Eingang an der Poststrasse wird 180 Quadratmeter aufweisen und das an der Lindenstrasse 90 Quadratmeter. Über die Höhe der Investitionen wollte sich der Bauherr nicht äussern.

Die Revosa Immobilien AG von Reto Letter erhielt am 10. Oktober die Baubewilligung für die Überbauung an der Ecke Lindenstrasse/Poststrasse in Sarnen (darum nennt sich das Projekt Liposa). Gebaut wird nach Plänen des Architekturbüros Burch und Partner, Sarnen.

Projekt habe man mehrmals angepasst

Man habe den Neubau immer transparent mit den Nachbarn besprochen, sagt die Bauherrschaft. Das Projekt sei auch unter Mitwirkung des Fachgremiums Ortsbild und des Denkmalpflegers in mehreren Sitzungen besprochen und angepasst worden. Diese beiden Gremien beraten den Einwohnergemeinderat in Fragen der städtebaulichen Entwicklung und der Architektur. Gegen das Baugesuch gab es keine Einsprachen.

Anfang 2018 erfolgt der Abbruch der heutigen Gebäude. Die Wohnungen und Geschäftsräumlichkeiten sollen nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren im Herbst 2019 bezugsbereit sein. Die Firma Revosa konnte im Sommer 2013 die beiden Gebäude am Eingang des Dorfzentrums kaufen. 1947 hatte die Firma Huwyler dort ein Eisenwarengeschäft eröffnet und dieses in den späteren Jahren mit einem Haushalt- und Sportgeschäft ergänzt.

Heutige Bauten sind baufällig

Die heutige Bebauung besteht aus zwei Teilbauten – aus wenigen Überresten eines spätbiedermeierlichen Eckhauses aus dem Jahr 1856 und anderseits aus dem Anbau aus den 1960er-Jahren. Das ganze Baukonglomerat ist laut der Bauherrschaft stark baufällig. Städtebaulich liegt die Parzelle mit knapp 600 Quadratmetern am Rand des Bahnhof- und Geschäftsquartiers und wird von der Bauherrschaft des Neubaus als Teil einer Baugruppe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts angesehen. Die Lage am Übergang zur Lindenstrasse bilde eine Scharnierstelle zwischen dem Bahnhofquartier und der kleinteiligen Kernzone und soll «eine weitere Visitenkarte» für das Dorf darstellen, wie die Ortsbildkommission schreibt.

Der Neubau ersetzt diese zwei heutigen Teilbauten. (Bild: PD)

Der Neubau ersetzt diese zwei heutigen Teilbauten. (Bild: PD)

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